Windmühlen und Ritter
Zwischen Braunschweig und
Celle, der Elbe und Lüneburg, zwischen Bremen, Cloppenburg und Vechta
im Oldenburger Münsterland, weiter von Nienburg über Hoya nach Soltau
erstreckt sich ein ideales, familienfreundliches Radelgebiet ohne größere
Steigungen, in dem das delikate Stangengemüse angebaut wird.
16. Windmühlen und Ritter: Von Burgdorf
über Peine nach Braunschweig
- Auf einen Blick
Strecke: meist flach, 58 km, bzw. weiter nach Gifhorn, 78 km
Kleine Kapellen und Kirchlein
Sehenswerte Altstadt in Peine
Windmühlen
Löwenstadt Braunschweig mit Dom und vielen interessanten Sehenswürdigkeiten
Übernachten
am Spargelradweg Burgdorf
Wald, Wasser, stille Dörfer, Alleen, der Mittellandkanal und die Oker
begegnen uns auf dieser abwechslungsreichen Tour, die sich noch um 20 km
bis Gifhorn verlängern lässt. Rückkehr ab
Braunschweig oder Gifhorn per Bahn.
Ein Maitag wie aus dem Bilderbuch: kaum
Wind, strahlende Sonne, erträgliche Temperaturen und frische Luft - ideal
zum Radeln also. Wieder geht es von Burgdorfs Spittaplatz aus
entlang der Niedersächsischen Spargelstraße, aber möglichst autofern,
grobe Richtung ostwärts der Sonne entgegen. Das erste Teilstück führt
über den Peiner Weg durch die Feldmark zum Naturfreundehaus Grafhorn
(montags Ruhetag) und entlang des Burgdorfer Holzes und des Beerbuschs
nach Schwüblingsen. Der Weg ist seit 2009 ausgeschildert.
Die teils ziemlich schlechten Wege können uns angesichts der
abwechslungsreichen Landschaft mit Wald, Wasser, Getreide- und
Kartoffelfeldern die Stimmung nicht vermiesen.
Wir passieren kurz vor Grafhorn - rechts des Weges - ein
Naturdenkmal: den Schrölingsstein, einen riesigen Findling. Er
erinnert an den ehemaligen Ministerpräsidenten und Bundeskanzler Gerhard
Schröder, der einige Jahre in der Gemeinde Immensen sein Zuhause hatte.
Durch den Windpark
Es ist
still. Nur das Zwitschern der Vögel ist zu hören. Als sich der Wald
wieder öffnet, sehen wir rechts den Windpark Oelerse mit seinen mächtigen
Windrädern. Eine Bank am Weg lädt zum Verweilen ein, um die Schönheit
der Natur richtig in sich aufnehmen zu können. Wie weit ist auf einmal
die Hektik des Alltags! In der Ferne hört man einen Zug auf der
ICE-Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-Stendal-Berlin dahinrasen. Eine
zunächst ratzekahle, nun allmählich zuwachsende Waldlichtung lässt noch
die Gewalt des Sturmes erkennen, der 1997 Hunderte von Bäumen wie
Streichhölzer knickte. Wir radeln auf der holprigen Grafhornstraße in
den Ortskern.
Auch im Dorf Schwüblingsen fielen 1997 Dutzende uralter Eichen den
Naturgewalten zum Opfer, beschädigten beim Fall sogar das eine oder
andere Haus. Manche der Narben, die den Ort bundesweit in die Schlagzeilen
brachten, sind immer noch sichtbar, bald aber nur noch für Ortsansässige.
Ein kurzer Abstecher durch das Dorf lohnt: schmucke Bauernhäuser mit
alten Eichenbeständen, die kleine Kapelle und der Dorfgasthof „Zur
Post“ - mit angeschlossenem Biegarten - bilden ein schönes Ensemble.
Hier scheint die Welt noch in Ordnung zu sein.
Von Schwüblingsen radeln wir ein Stück in Richtung Dollbergen,
wo in der Ferne die Schornsteine der Altölraffinerie grüßen. Kurz
hinter der Bahnüberführung biegen wir rechts ab und radeln Richtung Süden
gen Oelerse. Linkerhand befindet sich eine Wassermühle. Bei der
weißen Kapelle mit zwei in praller Blüte stehenden Kastanien ist eine
kurze Pause angesagt.
Nun ist es nicht mehr weit nach Abbensen, wo wir uns zunächst
Richtung Eixe halten, um beim Rittergut Abbensen nach links in die
Allee abzubiegen. Das Gut macht einen sehr gepflegten Eindruck und bietet
mit seinen in Gelb und Weiß getünchten Fachwerkbauten einen malerischen
Anblick. Der Storch, so erzählt mir eine Dame mit Hund, sei bereits im
16. Jahr Gast auf dem Gut, was man ganz genau wisse, da er damals schon
beringt worden sei. Und Spargelfelder gebe es hier jede Menge, nur halt
etwas weiter außerhalb.
Die erste Erwähnung des Rittergutes
geht bereits auf das Jahr 1279 zurück. Heute handelt es sich in erster
Linie um einen landwirtschaftlichen Betrieb.
Zurück geht es Richtung Sportplatz über eine 1696 gepflanzte Allee.
Diese kreuzt beim Sportplatz eine ebenso faszinierende Eichenallee, auf
der wir uns nach rechts, also wieder südwärts, wenden. In der Ferne
erkennen wir bereits die Autobahn A 2 mit ihren endlosen
LKW-Kolonnen. Immer geradeaus führt der Weg, von einem kleinen
Links-Rechts-Schlenker abgesehen, leicht bergan bis direkt an die
Autobahn. Wir nehmen auf Höhe des Autobahnschildes „Peine 1.000 m“
die Unterführung, die direkt auf ein Gasthaus mit Biergarten zuführt. Zu
dieser Tageszeit - gegen 11 Uhr morgens - ist hier natürlich noch
geschlossen. Über eine vermutlich sehr alte Steinbrücke mit
eisen-geklammerten Steinbrocken fahren wir weiter. Die Sundernstraße führt
bis zu einer Fußgängerampel. Hier überqueren wir die Hauptstraße,
halten uns dann rechts und fahren bis zum Schlosswall. Dieser führt
direkt zum Marktplatz der Stadt Peine.
Peine - die Eulenstadt
In der
Kreisstadt Peine mit ihren 14 Ortschaften wohnen rund 50.000 Menschen,
127.000 sind es im gesamten Landkreis. Peine, die Eulenstadt, ist schon
von weitem als Standort der Stahlindustrie zu erkennen. Die Stadt liegt
verkehrsgünstig an der Eisenbahnstrecke Hannover-Braunschweig und nahe
der Autobahn A 2.
In der Mitte des Marktplatzes (Bild oben) steht seit 1986 ein Brunnen, der
in der Nähe von Dresden aus Postaer Sandstein gefertigt wurde. Der Platz
ist umgeben von zahlreichen Fachwerk- und Putzbauten aus dem 17. und 18.
Jahrhundert. Bei der Restaurierung des Platzes im Jahre 1985 wurden
Kirchenfundamente aus dem 12. Jahrhundert sichtbar. Ein Bronzebuch und
farbige Steine kennzeichnen den Standort der ersten Peiner Kirche. Nicht
weit entfernt findet man freigelegte und restaurierte Teile der
historischen Befestigungsanlage wie Kasematte, Brückenbogen und
Burggraben vor.
Quelle: www.peine.de
Peine-Bummel
Ein kurzer
Abstecher an der Weingroßhandlung mit den großen Goldbuchstaben vorbei führt
zu den Resten einer Schlossanlage. Zurück auf dem Marktplatz, wird
gegen Mittag erst einmal der Kalorienhaushalt wieder in Ordnung gebracht.
Wer Zeit hat, sollte ruhig ein bisschen durch Peine radeln und sich die Windmühle
ansehen, die Jakobi-Kirche, das Denkmal für den Peiner Dichter Friedrich
von Bodenstedt (1819 Peine bis 1892 Wiesbaden), den Werderpark oder die
backsteinerne Privatbrauerei Härke.
Von dort fahren wir über den großen Parkplatz, überqueren dort rechter
Hand an der Fußgängerampel die Hauptstraße und radeln auf dem Radweg an
der Straße Schwarzer Weg nach links (nördlich) bis zur Gunzelstraße, an
der das Stadtbad liegt. Diese Straße führt uns schnurstracks aus der
Stadt. Wir durchqueren ein großes Wohngebiet mit vielen kleinen
Einfamilienhäusern und schaffen es schließlich sogar, die verkehrsreiche
L 321 zu überqueren. Schon sind wir wieder mitten in der Natur. Rechts
ein blühendes Rapsfeld, ganz weit hinten die Schlote des Stahlwerkes
Peine-Salzgitter.
Der Weg führt in den Ort Essinghausen. Hinter der Feuerwehr biegen
wir nach links und durchradeln die Ortschaft, lassen die Kapelle links
liegen und sind auch schon wieder in freier Natur. In der Kurve nehmen wir
den Feldweg, der fast parallel zur Autobahn verläuft. Er endet bei einer
Autobahnbrücke, wo wir aber nach rechts abbiegen, um nur wenige Meter
weiter nach links durch Buschwerk in einen unscheinbaren Wald- und
Wiesenweg hinein zu fahren. Dieser scheint seit Wochen nicht benutzt
worden zu sein. Aber keine Angst: Nach gut 500 Metern ist er wieder
asphaltiert, und ein zügiges Fortkommen ist gesichert. Wie perfekt der Lärmschutz
entlang der Autobahn ist, wird uns bewusst, als die Wand endet. Erst jetzt
bemerken wir den Verkehr auf dieser stark frequentierten LKW-Rennbahn.
Durchs Zweidorfer Holz
Der Wirtschaftsweg endet an einer
Landstraße. Diese überqueren wir, umrunden linkerhand den Paradiessee,
an dem der Campingplatz von Meerdorf liegt, und folgen dem sich durch den
Wald schlängelnden Weg. Auch hier ist es im Mai noch richtig feucht, so
dass die Mücken prächtig gedeihen. An der Gabelung halten wir uns
rechts, biegen nach ein paar Metern links in den beschrankten Forstweg,
der nach Süden führt, und nach der Abschluss-Schranke - das Waldende
schon im Visier - nach links.
Der Asphaltbelag endet bald und wir erreichen eine ehemalige militärische
Anlage, deren Bedeutung sich eventuell an der breiten, dorthin führenden
Straße ablesen lässt. Uns bringt sie leicht bergan nach Zweidorf.
Dieser Name war uns bis dato nur von der Raststätte Zweidorfer Holz
bekannt, die in früheren Zeiten oft als letzter Stopp vor der Einreise in
die DDR genutzt wurde.
Eine Mühle und ein paar Spargelbauern an der Mühlenstraße fallen ins
Auge, ehe wir - nach links abbiegend - an der Kirche und dem
Braunschweiger Hof vorbei durch Wendeburg radeln, das nördlich des
Mittellandkanals liegt und - in seinen zehn Ortschaften zusammen - nicht
ganz 10.000 Einwohner hat. Südlich des Kanals liegt Vechelde mit
einem Bürgerzentrum, das übers Jahr viele Veranstaltungen bietet. Es ist
in einem erhaltenen Nebengebäude des 1826 abgebrochenen Schlosses
untergebracht.
Hohe „Spargeldichte“
In Wendeburg
gibt es mehrere größere Spargelhöfe, und dieses Gericht wertet natürlich
auch das Angebot der örtlichen Restaurants auf. Viele dieser Betriebe
sind Mitglied im „Verein Niedersächsische Spargelstraße“. Hinter
einem gut beschilderten Spargelhof an der Durchgangsstraße fahren wir
nicht nach Bortfeld weiter, wo es ein kleines Bauernhausmuseum
gibt, sondern biegen in die Braunschweiger Straße ein, die nach Wendezelle
führt. Gegenüber dem rechts orangerot leuchtenden Gutshof biegen wir in
die Straße Am Bülten links ab Richtung Süden und fahren bis an den Mittellandkanal.
Hier wenden wir uns scharf links zurück und radeln nun, im Wettrennen den
Schiffen deutlich überlegen, immer am Wasser entlang genau nach Osten,
vorbei an der Einmündung des Zweigkanals Salzgitter.
Erst an der bläulich angepinselten Stahlbogenbrücke der B 214, die schräg
über den Kanal nach Watenbüttel hinein verläuft, verlassen wir
den Mittellandkanal, fahren ein Stück entlang der verkehrsreichen
Bundesstraße, durchqueren Watenbüttel und freuen uns, dass der Verkehr
sich großteils auf den Autobahnzubringer verflüchtigt. In Watenbüttel
gibt es sogar eine Art Spargel-Schnellimbiss.
Wir sind an einem Scheideweg angekommen und haben die Wahl, nach
Braunschweig hinein zu fahren, die Stadt zu besichtigen, dort zu übernachten
und den Weg am nächsten Tag fortzusetzen, was wegen der vielen Sehenswürdigkeiten
natürlich absolut empfehlenswert ist (siehe Braunschweig-Infos
unten). Eine andere Möglichkeit besteht darin, nach der Besichtigung am
Abend mit der Bahn wieder über Lehrte zurück nach Burgdorf zu
fahren.
Noch eine
Alternative: Radeln bis Gifhorn
und von dort per Bahn bis Immensen-Arpke und die restlichen knapp 10 km
bis Burgdorf wieder mit dem Rad.
Verlängerungs-Etappe (20 km)
Als Alternative für alle, die noch Kraft
und Spaß am Radeln haben, bietet sich die Weiterfahrt nach Gifhorn
an. Dazu radeln wir am Ortsausgang Watenbüttel erst ein Stück
Richtung Ölper, biegen dann links ab und fahren über die Okerbrücke
nach Veltenhof. Die Straße führt anfangs leicht bergan in einem
Bogen Richtung Rühme. Wir biegen links in den Radweg, der am markanten,
silbrig glänzenden Heizkraftwerk vorbei über die A 391 nach Rühme
verläuft.
Jetzt wird’s ein bisschen kompliziert: Hinter der Autobahn halblinks auf
der Hansestraße, dann nach rechts die Straßenbahngleise der Gifhorner
Straße überqueren, an der Ampel über die Straße und die Straße neben
dem Restaurant Am Wendeturm nehmen. An der Einmündung rechts halten
(links ist eine Kirche zu sehen) bis Gasthaus Campe (mit Biergarten), dort
links abbiegen und dem Radwegschild nach Kralenriede folgen.
Der Weg führt auf einer Holzbrücke über das Flüsschen Schunter,
dann schräg hinauf auf eine Straße, über Schreberweg, links Sandwüstenweg,
rechts Rodelandweg und einen kurzen Fußweg an die Bahnlinie
Braunschweig-Gifhorn. Diese und die parallel verlaufende, stark
frequentierte L 625 überqueren wir und wenden uns auf dem Radweg rechts
Richtung Querum. Vor einer kleinen Bachbrücke beim Ortschild
schwenken wir nach links in den Waldweg ein und folgen diesem ostwärts
durch den Wald, bis er auf einen breiten asphaltierten Weg stößt.
Dort biegen wir nach links ab und radeln exakt nordwärts, vorbei an einem
steinernen Kopf mit zwei Gesichtern bis kurz vor den Braunschweiger Flughafen.
Hinter der Unterführung der A 2 orientieren wir uns nach rechts an der
Wegweisung des Fernradwegs Braunschweig-Lüneburg (grüner
Radfahrer und Schrift Lüneburg auf weißem Grund).
Zum Bahnhof Gifhorn
Nun geht es
aufwärts bis zum Autobahnzubringer, links ab nach Norden, vorbei am
Waggumer Weghaus, das ebenfalls Spargel auf der Speisekarte hat, und dann
wieder links ab und um das Flugfeld herum nach Waggum. Durch den
Ort geht die Fahrt zügig nordwärts nach Abbesbüttel.
An einem Backsteinturm verfehlen wir das zugewachsene Schild nach Meine
um ein Haar, passieren ein paar Spargelfelder und einen Bauernhof mit
jeder Menge freilaufender Hühner und überqueren wieder mal den Mittellandkanal.
Den Schildern des Radfernwegs BS-LG folgend, erreichen wir, in
Begleitung herrlich sattgelb leuchtender Rapsfelder, Meine. Dort
verlassen wir den Radfernweg, biegen nach links und gleich wieder nach
rechts Richtung Rötgesbüttel. Den Rest der Strecke bis zum Bahnhof
Gifhorn müssen wir an der verkehrsreichen B 4 entlang radeln. Hinter Ausbüttel
teilt sich die Straße, links geht es - nur für Kraftfahrzeuge - Richtung
Zentrum Gifhorn, rechts auf der alten Trasse der B 4 ebenso - und auch zum
Bahnhof, von wo wir bald einen Anschluss für die Rückfahrt
bekommen.
Wir fahren per Bahn bis Immensen-Arpke, der letzten Station vor Lehrte,
und von dort per Fahrrad zunächst Richtung Grafhorn (ausgeschildert),
biegen dann aber links ab auf den Weg nach Burgdorf, auf dem wir am frühen
Morgen gestartet waren. Der Kreis hat sich geschlossen. Eine schöne Tour
durch herrliche Landschaften, oft in beinahe romantischer Einsamkeit,
liegt hinter uns. Der Tag hat sich gelohnt!
Weitere
Informationen
Löwenstadt Braunschweig
Braunschweig, die Stadt Heinrichs
des Löwen, ist mit rund 240.000 Einwohnern die größte Stadt Südostniedersachsens.
Gegenwart, Tradition und Zukunft sind hier glücklich vereint.
Ihr unverwechselbares Profil erhielt die Stadt durch die stetige
Entwicklung der Kultur-, Forschungs- und Technologielandschaften. Das
Spektrum reicht vom Deutschen Zentrum für Luft- & Raumfahrt „DLR“
und dem Luftfahrtbundesamt „LBA“ über die Biotechnologie bis hin zur
physikalischen Grundlagenforschung der Physikalisch Technischen
Bundesanstalt „PTB“. Herz dieser außergewöhnlichen
Forschungslandschaft ist die älteste Technische Universität
Deutschlands, die Carolo Wilhelmina, gegründet 1745.
Der Burgplatz ist ein Ensemble von hoher geschichtlicher und kultureller
Bedeutung und das Zentrum der Stadt Braunschweig. Seit dem 9. Jahrhundert
lag hier der Fürstensitz der Brunonen. Herzog Heinrich der Löwe hat den
Burgplatz im 12. Jahrhundert zum Zentrum der welfischen Macht ausgebaut.
Der Burgplatz, umgrenzt von der Burg Dankwarderode, dem Dom, dem
klassizistischen Vieweghaus und schönen Fachwerkbauten, zeigt noch heute
den mittelalterlichen Grundriss. Die Burg enthält heute die
mittelalterliche Abteilung des Herzog Anton Ulrich-Museums. Im Mittelpunkt
des Platzes steht das Löwenstandbild.
Der Burglöwe, Bronzeguss aus dem Jahre 1166, einst vergoldet, wurde von
Heinrich dem Löwen als Wahrzeichen seiner Macht und seiner
Gerichtsbarkeit errichtet. Er ist ein Hauptwerk der romanischen Plastik, höchstwahrscheinlich
in Braunschweig gegossen, und die erste monumentale Freifigur des
Mittelalters. Das Original kann in der Burg Dankwarderode besichtigt
werden. Auf dem Burgplatz ist eine naturgetreue Nachbildung zu sehen.
Quelle: www.braunschweig.de
Übersicht
aller Touren
1) Moore und Meer:
Burgdorf-Burgwedel-Wedemark-Neustadt-Nienburg
2) Ein Stück Weserradweg: Nienburg-Stolzenau-Uchte-Sulingen
3) Stille Wege, plattes Land: Sulingen-Diepholz-Vechta-Cloppenburg
4) Blütenpracht und Niklaus: Cloppenburg-Molbergen-Garrel-Wildeshausen
5) Dampfrösser und Pferde: Wildeshausen-Syke-Hoya-Verden
6) Im Lande Hermann
Löns: Verden-Walsrode-Soltau-Schneverdingen
7) Torf- und Salz-Geschichten: Schneverdingen-Winsen/Luhe-Lüneburg
8) Der riesige Schiffsfahrstuhl: Lüneburg-Scharnebeck-Bleckede-Hitzacker
9) Störche und Rundlinge: Hitzacker-Lüchow-Dannenberg-Uelzen
10) Schleuse und Schusterjunge:
Uelzen-Wittingen-Hankensbüttel
11) Sagenhaftes Heide-Idyll:
Hankensbüttel-Gifhorn
12) Über die stillen Dörfer: Von
Gifhorn über Edemissen nach Burgdorf
13) Die
Heideschleife: Burgdorf-Eschede-Hermannsburg-Bergen-Burgdorf
14) Kräutergarten und Fachwerk: Burgdorf-Wienhausen-Celle-Burgdorf
15) An Aue, Aller und Oker: Burgdorf-Uetze-Meinersen-Gifhorn
16) Windmühlen und Ritter: Burgdorf-Peine-Braunschweig-Gifhorn
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Von Burgdorf führt diese Tour nach Braunschweig.

Kapelle in Oelerse.

Lindenallee in Abbensen.


Das Rittergut in Abbensen.

An der viel befahrenen Autobahn 2 entlang erreichen wir durch eine
Unterführung Peine.

Marktplatz Peine.

Die Reste der alten Peiner Burg.

Industriedenkmal: die Härke-Brauerei in Peine.

Im Peiner Stadtpark.
Mühle Zweidorf.

Hohe Spargeldichte bei Wendeburg.

Schmuckes Bauernhaus in Wendeburg.

Am Mittellandkanal.

Skulptur an der Kralenriede, auf dem
Wege von Braunschweig Richtung Waggum.

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