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Radeltipp: Gifhorner Südheide-Rundweg

Logo des Südheide-Rundwegs in Gifhorn

Wegegabelung: Wesendorf oder Wahrenholz? Das
ist hier die Frage

Schöner Pausenplatz an der Wegegabelung

Mühlenmuseum in Gifhorn

Durch Feld und Wald vom Mühlenmuseum zum Heiligen Hain

Rund 54 km lang ist der Gifhorner Südheide-Rundweg, den man gut auf dem Parkplatz des Mühlenmuseums beginnen kann. Wie üblich bei einem Rundweg, kann man die Fahrtrichtung selbst wählen. Wir radelten zunächst über Neubokel, wo wir auf den Aller-Radweg treffen, und durch Feld und Wald, vorbei an einem riesigen Spargelfeld mit einem gerade fleißigen Heer von Spargelstechern nach Wilsche und weiter nach Gamsen.

Da sich hier die beiden Schleifen vereinen, muss man höllisch aufpassen, dass man die geplante Route auch findet. Was durch die Ausschilderung der gesamten Strecke nicht überall gewährleistet ist. So empfiehlt es sich, den GPS-Track von der Webseite www.suedheide-gifhorn.de in sein Navi herunter zu laden. Hinter Käsdorf, das wir links liegen lassen, folgt nach einigen Kilometern Natur pur östlich des Hestenmoors die nächste Wegegabelung. Hier verlaufen auch der Weser-Harz-Heide-Radweg sowie der Lüneburger-Heide-Radweg.

Wir radeln zuerst den rechten Weg nach Wahrenholz, wo man einen Abstecher zur Wassermühle unternehmen kann. Weiter geht's dann nach Betzhorn. Auch hier lohnt sich ein Abstecher: nur etwa zwei Kilometer nach dem Ortsende, wo unsere Route links weiterführt, liegt ein landschaftliches Juwel: der Heilige Hain. Ihn habe ich auf meiner Webseite über den Spargelradweg entlang der Niedersächsischen Spargelstraße ausführlich beschrieben. Hier findet sich auch ein ausführlicher Text über das Gifhorner Mühlenmuseum, das einen Besuch mit viel Zeit im Gepäck auf jeden Fall lohnt.

In Betzhorn beginnt der Rückweg unserer Tour. Rundum sehen wir zahlreiche Windenergieanlagen, ehe wir wieder von Wald geschluckt werden. Die meisten Wege sind ganz passabel, allerdings macht sich auch in dieser Gegend der leidige großkalibrige Schotterbelag immer breiter. In Wesendorf gibt es an der Route einige Einkaufsmöglichkeiten – auch einen Bäcker, wo wir uns ein wenig stärken.

Am Ortsausgang von Käsdorf schwenkt die Route nochmals nach Norden und anschließend südwärts durch das Waldgebiet Dragen. Wir queren die B 188 an der Fußgängerampel und folgen der Wegweisung zur Innenstadt und zum Mühlenmuseum. Über eine Holzbrücke radeln wir auf die große Mühle aus Russland zu und halten uns recht. Der schmale Weg führt uns direkt wieder zurück zu unserem Parkplatz.

Anmerkungen: Wir haben (wegen der 2020 herrschenden Corona-Einschränkungen) diesmal das Auto samt Fahrradträger genutzt, da der Gifhorner Bahnhof ziemlich weit außerhalb in Isenbüttel liegt und man in der Bahn die ganze Zeit eine Mundschutz-Maske tragen hätte tragen müssen.
Dieter Hurcks, Mai 2020

 

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