Radtouren A bis Z
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Radtouren an der Burgdorfer Aue

Vom Quellgebiet bis zur Aueteilung und den beiden Mündungen - Youtube-Video

Die Aue kann auch idyllisch sein

 

Kirche Obershagen

Die alte Aue zweigt ab gen Nienhagen, die Neue Aue fließt als breiteres Flüsschen weiter gen Altencelle.

Ein Rinnsal: Alte Aue an der Teilung

Gleise der ehemaligen Eisenbahn

Landmarke Ehlershausen

Alte Aue nach Nienhagen

Brücke über den Fuhsekanal bei Bennebostel

In diesem idyllischen Wäldchen versteckt sich die Mündung der Alten Aue in Fuhse + Kanal

Ein Stück echte Heide an unserer Radroute

Mündung der Neuen Aue in den Fuhsekanal.

Ab hier fließt die Aue ein Stück neben der Bahn.

Neue Aue in Adelheidsdorf

Start in Burgdorf: Wo sich Aue und Gümmekanal trennen.

Barfußpfad in Burgdorfs Stadtpark

See bei Steinwedel

Landmarke bei Lehrte - im Hintergrund unser dampfendes Ziel: das Kraftwerk Mehrum

Hier beim Kraftwerk verschwindet die Aue unterm Mittellandkanal

Der Mittellandkanal - dahinter geht's weiter

 

 

 

 

 

 

 

Die Landmarke "Wasser" nahe des Kraftwerks

Auebrücke in Equord

Ergänzungstour ins Auequellgebiet

Auebrücken beim Gut in Equord, das sie umfließt: Im Sommer kaum oder kein Wasser

Kleiner Petersdom in Equord

Hinten die Hildesheimer Straße: Hier
haben wir die Spur der Aue verloren.

Aue? Straße von Bekum nach Ohlum

Harbers Dorfkirche: Backsteinbau mit romanischem Turm - Wikipedia

Übersicht

1. Vom Startpunkt an der Auebrücke Kleiner Brückendamm zur Aue-Teilung 10,3 km - zum Text - Rückweg nach Dachtmissen 9,7 km

2. Von der Aue-Teilung zur Fuhse und dem Fuhse-Kanal 9,2 km - lesen

3. Von der Mündung der Alten Aue in die Fuhse zur Mündung der Neuen Aue in den Fuhsekanal 6,8 km lesen

4. Vom Fuhsekanal an der Neuen Aue zurück zur Aueteilung 11,5 km - lesen

5. "Abenteuer-Tour": Auf kleinen Wegen zum Mittellandkanal am großen Kraftwerk Mehrum 26,3 km - lesen

6. Leichter nach Mehrum – kürzer und auf besseren Wegen (BU-Steinwedel-Ponyhof) 23,8 km - lesen  

7. Das Geheimnis der Aue-Quelle(n) - lesen 

Noch besser ist die Aue natürlich zu sehen, wenn es ordentlich geregnet hat.
Im Sommer ist sie vor allem im Quellgebiet meist trockengefallen.

1. Zur Aue-Teilung  lesen 

Von der Aue-Teilung geht's durch Nienhagen zu Fuhse und Fuhse-Kanal

2. Suche nach der Mündung der Alten Aue

Von der Aue-Teilung zur Fuhse und dem Fuhse-Kanal - GPS-Track

Von der Aue-Teilung aus biegen wir nach links und radeln ein Stück bis zum mit Radwegweisern ausgeschilderten Weg der Fachwerk-Bauhaus-Route. Dort rechts ab und immer geradeaus, bis wir rechts auf eine Landmarke in 200 Metern Entfernung hingewiesen werden. Dort queren wir die Alte Aue und biegen am Ende des Weges links ab.

Wir folgen den Radwegweisern bis Nienhagen. Im Ort kommen wir bei einem Bäcker vorbei, wo man gut eine kleine Pause einlegen kann. Dann geht's rechts-links, vorbei am Supermarkt, Richtung Bennenbostel in ein Wäldchen. Vor dem eingezäunten Waldstück rechts ab. Zwischen den beiden rostigen Brücken der alten Eisenbahnstrecke gelangt man, wenn man sich rechts ins Unterholz schlägt (versteckter Weg) zur Mündung der Alten Aue in Fuhse bzw. Fuhsekanal. Leider ist schwer an die direkte Mündung heranzukommen.

Rechts: Mündung der Alten Aue in die Fuhse, links: Mündung der Neuen Aue in den Fuhsekanal  

3. Von Mündung zu Mündung - zur Neuen Aue

Fast 7 km auf der Suche nach der zweiten Mündung - GPS-Track

In landwirtschaftlich dominierten Gegenden sind gut befahrbare Wege dünn gesät. Umso schwieriger ist es, stark mäandernden Wasserläufen wie der Burgdorfer Aue zu folgen. Zumal man sich nicht immer zuverlässig an Karten orientieren.

Dank dem GPS-Track dürften Sie kein Problem haben, die Mündung der Neuen Aue am Ende der Katzbachstraße in Westercelle zu finden. Natürlich führen auch andere Wege nach „Rom“, aber dieser hier ausgewählte sorgt für einen Abstecher in einen Wald, der gerade im August, wenn die Heide blüht, seine besonderen Reize entfaltet – wie eine Miniatur der Lüneburger Heide.

Alternativroute entlang des Fuhsekanals - GPS-Track
Wer einen kürzeren, dafür stellenweise etwas holprigeren Weg wählt, kann ab Bennebostel direkt rechts neben dem Fuhsekanal (Bild oben links) bis zum Beginn der Katzbachstraße radeln (siehe GPS-Track). Einfach dort, wo der obige Track links abbiegt, geraus weiterfahren. Neben dem Parkplatz des Möbelhauses Wallach wird der Waldweg am Kanal allerdings auch von Reitern benutzt, so dass es auf rund 500 Metern viele Huftrittlöcher im weichen Boden gibt. Hier ist es jedoch so idyllisch, dass man vielleicht sogar mal ein paar Meter schieben und die Landschaft genießen sollte. Von der Katzbachstraße radeln wir dann zurück zur Straße, dort rechts ab und Richtung Eisenbahnbrücke über die Neue Aue.

Das Flüsschen Neue Aue ist allerdings vom vorgesehenen Weg aus nicht zu sehen. Hinter dem Bahnübergang Adelheidsdorf kann, wer will, noch einen Blick auf die Neue Aue werfen. Der parallel zu ihr verlaufende Weg endet nach etwa 400 Metern in der Feldmark, wo die Aue ein Stück weiter unter der Bundesstraße 3 aus Richtung Nienhorst kommt. Also besser zurück und der vorgesehenen Route folgen.

Von der Aue-Mündung in Altencelle geht es zurück zur Aue-Teilung.

4. Rückweg zur Aueteilung

Von der Mündung der Neuen Aue in die Fuhse in Westercelle radeln wir zurück zur Aueteilung. Leider fließt die Neue Aue so ungünstig, lange Strecken nur aus dem Fenster der Eisenbahn gleich nebenan sichtbar, so dass man sie als Fahrradfahrer kaum zu Gesicht bekommen kann. Es ist eben eine landwirtschaftlich dominierte Gegend. Also radeln wir ab Katzbachstraße rechts ab Richtung Bahn und halten uns hinter dem Bahnübergang links Richtung Großmoor. Nach langer Fahrt auf schnurgerader Piste erreichen wir Adelheidsdorf, wo es rechts ab gen Ehlershausen geht.
Wer noch einen Blick auf die Neue Aue werfen will, fährt einfach ein Stück weiter geradeaus und über die Bahngleise bis zur Brücke. Der Weg rechts ab eröffnet einige hübsche Ausblicke auf das Flüsschen, endet aber, ehe er ein Stück weiter die Bundesstraße 3 unterquert, vor einem Acker, Also heißt es: zurück. Von Ehlershausen bis zu Aueteilung ist es dann nicht mehr allzu weit. Einfach auf der meist wenig befahrenen Straße dem Schild nach Obershagen folgen. -
GPS-Track - 11,5 km

 

Bei dieser Streckenführung steht das Naturerlebnis obenan.

5. Von Burgdorf zum Aue-Quellgebiet
Die Route für abenteuerlustige Radler - GPS-Track - 26,3 km

Die Burgdorfer Aue entsteht durch den Zusammenfluss mehrerer Entwässerungsgräben nördlich von Hohenhameln. Sie trägt ihren Namen ab Equord im Landkreis Peine. Dies ist auch das Ziel der hier kurz beschriebenen Radtour.

Um von der Auebrücke am Kleinen Brückendamm in Burgdorf zum Auequellgebiet hinter Mehrum zu radeln, gibt es natürlich viele Möglichkeiten. Diese hier beschriebene Variante hat das Ziel, möglichst nahe am heimischen Flüsschen entlang zu fahren und dabei möglichst noch auf akzeptablen Wegen entlang zu rollen. Was bei Feld- und Waldwegen nicht immer möglich ist, wenn gerade ein fleißiger Landwirt oder der Bauhof einer Kommune frisch geschottert hat.

Schon bei unserem Start sehen wir links von der Auebrücke die Ableitung des Wassers in den Gümmekanal. Damit wurde die Hochwassergefahr gesenkt. Denn früher stand Burgdorf häufig unter Wasser, so dass die Aue reguliert wurde und seitdem wesentlich zahmer geworden ist. Trotzdem reichte das Wasser beim Hochwasser im Jahre 2013 noch bis in den Stadtpark.

Zurück zur Radtour: Das erste Stück unserer Tour führt direkt in Sichtweite der Aue durch den Stadtpark, vorbei am Fachwerkschloss, nach der Abzweigung nach links am Barfußpfad und der Wiedervereinigung von Aue und Gümmekanal vorbei bis zum Stadtparkende. Hier besteht die Möglichkeit, links über die Auebrücke und danach rechts ab, den Radwegweisern folgend, nach Steinwedel zu radeln (Beschreibung weiter unten „Die leichtere Route“).

Wir aber nutzen (nach längeren Regenphasen nicht zu empfehlen) den idyllischen Weg durchs „Auetal“. Vorbei an Röddensen rollend treffen wir dann in Steinwedel auf die Hauptroute, die durchs Dorf Richtung Aligse führt. 

Der Blöckengraben bei Steinwedel/Aligse liefert der Aue viel Wasser zu

Wir biegen also an der Dorfstraße rechts ab, rollen lang durch Steinwedel und über die Auebrücke Richtung Aligse.
Tipp: Kurz vor dem Steinwedeler Ortsausgang, bei der St. Petri-Kirche, gibt es einen Hingucker für Pflanzenfreunde: den Allegorischen Garten hinterm Pfarrhaus.

In Aligse fahren wir direkt hinter der Schule wir links ab und vor der Aueübequerung wieder rechts bis kurz vor die Autobahn. Links des Weges mündet dort, wo ein schmaler, auf einem Acker endender Betonweg abzweigt, der Blöckengraben in die Aue. Am Ende dieses Weges auf der von der Autobahnbrücke kommenden Straße links ab, die zurück nach Steinwedel führt. Aber schon nach der Linkskurve bei der Auebrücke biegen wir rechts hinein in den Schotterweg und fahren vorbei am See bis zur Ramhorster Straße. Dort rechts einbiegen und bis zum Ende fahren (Straße Immensen nach Lehrte). Wieder rechts rein und hinter der Autobahnbrücke nicht, wie bei der kürzeren Tour, in die Straße nach Allerbeck abbiegen, sondern noch bis hinter die Auebrücke fahren und dort  links abbiegen in die Mielestraße. Vor der Rechtskurve nehmen wir links den Weg und sehen nach etwa 400 Metern eine der „Landmarken“, von denen es an der Aue gleich sechs Stück gibt, und in der Ferne schon unsere Zielmarke: das Kraftwerk Mehrum. Dort werden wir, kurz hinter der Unterquerung des Mittellandkanals, nämlich später das Quellgebiet der Aue erreichen.

Aber soweit sind wir ja noch nicht: Folgen Sie ab der „Landmarke dem GPS-Track nun Richtung Allerbeck – hier geht es abenteuerlich durch ein Dickicht und danach rechts wieder zur Straße, dann weiter über mehrere Feldwege durch eine landwirtschaftlich intensiv genutze Gegend. Über eine Auebrücke, die die wenigsten schon kennen dürften, und kurz danach rechts ab erreichen wir den Asphaltweg, der von Immensen nach Haimar-Dolgen führt. Dort geht's rechts ab, vorbei am Ponyhof und über den Bahnübergang Richtung Dolgen. Weiter wie bei der nächsten Tour.

Diese Tour ist etwas kürzer und trifft beim Bahndamm Richtung Haimar auf Tour 5.  

6. Die etwas leichtere Route nach Mehrum 
Mehr auf Asphalt, weniger Feldwege - GPS-Track - 23,8 km

Wir starten wieder an der Auebrücke beim Kleinen Brückendamm in Burgdorf. Am Ende des Stadtparks biegen wir jedoch links ab, überqueren die Aue und biegen gleich wieder rechts ab in ein „Pättken“, die ein schmaler Weg im Münsterland heißt. Auf der Straße fahren wir nun immer geradeaus, folgen dem Feldweg entlang der Kleingartenkolonie und der Pferdekoppel, passieren das Wäldchen auf dem Bößelberg, die Bank an der Aue und folgen am Ende, rechts ab, dem asphaltieren Weg nach Steinwedel. Bei der St. Petri-Kirche gibt es übrigens einen Hingucker für Pflanzenfreunde: den Allegorischen Garten hinterm Pfarrhaus.

Rund 100 Meter vor der Auebrücke biegen wir links ab und radeln auf der verkehrsarmen Straße bis zur nächsten Auebrücke. Dort treffen wir auf die oben beschriebene Route für „Abenteurer“. Vorbei am See, dann wieder rechts ab bis zum Ende dieser Straße. Dort kurz rechts, unter der Autobahn hindurch und dann gleich links ab Richtung Allerbeck. Wir folgen dieser Straße bis hinter die beiden Bahnübergänge und biegen hinter dem Bauernhof links ab.

Dieser asphaltierte Weg führt uns nun bis zum Bahnübergang in der Nähe des Ponyhofs, wo wir rechts abbiegen und bald in der Ferne das Kraftwerk Mehrum sehen.

Diesem Weg folgen wir bis kurz vor Dolgen, ehe wir links abbiegen und auf das Kraftwerk zuradeln – direkt zu der Stelle, wo die Aue den Mittellandkanal unterquert. Um auf die andere Kanalseite zu gelangen, müssen wir auf die Kanalbrücke zuhalten, die Brücke überqueren und in Mehrum an der ersten Wohnstraße rechts einbiegen – falls wir die andere Seite der Aue-Kanalunterquerung sehen wollen. Da ab der Auebrücke Schotter vorherrscht, kehren wir um, fahren in die Ortsmitte Mehrums, auf der B 65 Richtung Sehnde und verabschieden uns an der grünen Brücke von der Aue, die gen Ohlum als kaum noch sichtbares Rinnsaal entschwindet.

Landmarken 
An dieser Route finden sich übrigens zwei weitere Landmarken: Die 65-m-Landmarke Wasserwegekreuzung von Reiner Hildebrandt in Sehnde-Dolgen steht nahe des Mehrumer Kraftwerks; vorher, an der Auebrücke auf dem Weg gen Haimar, steht die 60-m-Landmarke Mit dem Wind von Susanne Siegl in Sehnde-Dolgen.

Aue in Burgdorf, Eseringer Straße

Tipp: Rundkurs von Burgdorf nach Equord

Detektivisch talentierte Radler können ab Equord auf die weitere Spurensuche gehen. Das Auequellgebiet befindet sich fast ausschließlich in schlecht mit dem Rad zugänglichen Feldern. Nur in Equord habe ich noch eine Auebrücke gefunden und bin von dort, nicht ohne den Kleinen Petersdom anzuschauen, wieder heimwärts gefahren. 

7. Das Geheimnis der Aue-Quelle(n) 

Wo genau die Quelle der Burgdorfer Aue sich befindet, weiß anscheinend niemand so genau. Ich habe mehrere Landkarten und Fahrradkarten danach ausgewertet und viele verschiedene "Lösungen" gefunden. Auch die Karten im Internet präsentieren kein einheitliches Quellgebiet.

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz schrieb auf Anfrage: "Nach Auskunft unserer Fachkollegen der für die Burgdorfer Aue zuständigen Betriebsstelle Braunschweig befindet sich der Oberlauf der Burgdorfer Aue im Landkreis Peine, die Quelle bzw. der Grabenanfang nach unseren Gewässerkarten östlich der Ortschaft Ohlum."

Daher bin ich nochmal losgefahren, um vor Ort ein wenig zu suchen. Zur schnellen "Anreise" ging es durch den Hämeler Wald zum Aue-Düker am Mittellandkanal. In Mehrum suchte ich die Kleine Aue, die aus Rosenthal Wasser zuführt, habe aber leider nicht bis zu deren Mündung in die Burgdorfer Aue vordringen können. Weiter ging es nach Equord, wo die Aue ja unter der Hauptstraße hindurchfließt (siehe Foto). Hinter Equord radelte ich gen Bekum, Ohlum und Harber, wobei die Aue zwar streckenweise direkt neben dem Weg verläuft, aber wegen der Trockenheit gar nicht als Bach zu erkennen war. Immerhin bin ich jetzt ein kleines bisschen schlauer. Wenn man den Track bei Google Earth importiert, kann man schön den Aueverlauf nachverfolgen.

GPS-Track ca. 57 km

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Satellitenfoto: beim X fließt die Aue unterm Mittellandkanal durch - aber woher kommt sie?

Auf dieser LGN-Karte kommt die Burgdorfer Aue aus Richtung Ohlum

Die Kleine Aue bringt östlich von Equord aus Richtung Rosenthal Wasser
Karten (2): Google Earth

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