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| Autor: Dieter Hurcks Copyright 6/2010 Von
Zittau nach Ueckermünde. |
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Oder-Neiße-Radweg
(2)
Von Rothenburg-Lodenau nach Guben Tagesetappe:
104 km, gelegentlich hügelig Die Nacht in dem
einfachen Gasthaus in Lodenau
verlief ruhig, so dass wir früh ausgeschlafen waren. Nach dem Frühstück
mit Ei gingen wir um 8.45 Uhr auf die Etappe nach Guben. 104 km sollten es
am Ende des Tages werden. Kurz hinter Lodenau schwenkt der erstklassige
und fast durchgehend asphaltierte Oder-Neiße-Radweg ab in die Stille der
Flusslandschaft. Vögel singen, Grillen zirpen – ansonsten Stille. Eine
Tour für Genießer, eine mit hohem Erholungswert. Fast durchweg in Sichtweite der weiter angeschwollenen Neiße, deren braunes Wasser mit hohem Tempo dahinströmt, radeln wir durch Kornfelder und Kiefernwälder weit ab von der Straße. Winzige Dörfer wie Steinbach oder Klein Priebus, Podrosche oder Werdeck liegen bald hinter uns. In Skerbersdorf pausieren wir neben einem „Bio-Fahrrad“. Die Fachwerkkirche in Pechern, das Museum in Sagar und vor allem der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau laden zum Verweilen ein. 36 Kilometer haben wir bereits zurück gelegt. Übernachten
am Oder-Neiße-Radweg Sehenswerter
Landschaftspark Auf
der Homepage der Stadt Bad Muskau
ist zu lesen: „Als
Geburtsstadt des genialen Landschaftsarchitekten Hermann von Pückler-Muskau
hat sich Bad Muskau einen Namen gemacht. Der Exzentriker, Genießer,
Frauenliebhaber, Schriftsteller und Künstler hat um Muskau herum einen 830
ha großen Park geschaffen, wie er seinesgleichen sucht. Die besten natürlichen
Voraussetzungen für diese Anlage bietet wohl das geologische Phänomen
des Muskauer Faltenbogens. Die Zweiteilung der Anlage auf deutscher und
polnischer Seite macht den seit Juli 2004 zum Welterbe der UNESCO gehörenden
Muskauer Park/Park Mużakowski einzigartig. Pückler
nutzte noch ein weiteres natürliches Angebot um aus der Stadt, wie sich
später herausstellen sollte, etwas Besonderes zu machen: eine Heilquelle
sowie die reichen Moorvorkommen. Er war derjenige, der die ersten Kuren
durchführen ließ. Weiter
nach Forst In
Groß Bademeusel ist beim
Restaurant „Zur Blauen Maus“ im
Ort, nur etwa 250 Meter vom Radweg entfernt, ordentlich Betrieb. Auch wir
kehren dort ein und löschen unseren Durst, stärken uns mit unseren
mitgenommen Broten für die Weiterfahrt. Vorbei
an Forst mit seinem Ostdeutschen
Rosengarten und dem markanten Wasserturm geht es wieder ufernah
weiter. Brückenfragmente verdeutlichen auch hier, dass Ost und West längst
nicht wieder so eng verwachsen sind wie einst. Der
Ostdeutsche Rosengarten:
„... ein Stück Zaubergarten der Natur; für den, der Augen für die
Poesie des Gartens und malerischen Geländes hat, ein intimes Märchenbild
märkischen Landschaftsschmuckes, in dessen Mittelpunkt die Königin der
Blumen steht - die Rose.“ So lobte das Forster Tageblatt die Rosen- und
Gartenausstellung (RUGA) anlässlich ihrer Eröffnung am 14. Juni 1913.
...Zu den Attraktionen gehörte die Landung
des Zeppelins „Hansa“ im August 1913 am Rande des RUGA-Geländes. Quelle
und mehr Auf
geht´s nach Guben Bei
Wikipedia erfahren wir: „Der
Abbau des 8 bis 12 Meter mächtigen Kohleflözes erfolgt durch die
Vattenfall Europe Mining AG. Der geplante Abbauzeitraum des genehmigten
Feldes reicht bis ca. 2021. Die Braunkohlenförderung im Förderraum
Cottbus sichert gegenwärtig ca. 2500 Arbeitsplätze bezogen auf die
Tagebaue Cottbus-Nord und Jänschwalde einschließlich der zuzuordnenden
Anteile aus den Bedienbereichen Transport/Entwässerung/Werkstätten und
der Hauptverwaltung. ... 2007 wurden Pläne bekannt, nach denen Vattenfall
den 2019 auslaufenden Tagebau nach Norden erweitern will. Die Orte
Kerkwitz, Grabko und Atterwasch mit zusammen ca. 900 Einwohnern wären
laut Vattenfall-Absichten von der Umsiedlung betroffen. Als
Tagebaurandgemeinden wären auch Taubendorf und Groß Gastrose unmittelbar
betroffen. Auch die Stadt Guben (insbesondere deren Ortsteile Deulowitz, Kaltenborn und
Schlagsdorf) sowie Bärenklau und Jänschwalde-Ost würden beeinträchtigt.“
Quelle
und mehr Bei
Briesnig lockt direkt am Fluss
ein kleiner Kiosk. Es duftet nach Bratwurst, so dass wir nicht widerstehen
können. Gut gestärkt nehmen wir nun das letzte Stück nach Guben unter die Räder. Der Radweg schwenkt nach Nordosten ein, so
dass uns der Wind nun nicht mehr direkt ins Gesicht weht. Das Quartier in
Guben liegt in einem ganz normalen Wohnviertel, unser Zimmer weist nach
hinten heraus zum Garten. Gegen 18 Uhr sind wir geduscht, dieser Beitrag
ist geschrieben und wir können zum Stadtbummel aufbrechen. Allerdings ist
Guben, eine Industriestadt, nicht gerade ein romantischer Ort, aber
schauen wir mal ... Guben
(niedersorbisch und polnisch: Gubin) ist eine Stadt im Landkreis Spree-Neiße
im Land Brandenburg und die historische Hauptstadt der Niederlausitz.
Aufgrund der im Potsdamer Abkommen an Oder und Lausitzer
Neiße (Oder-Neiße-Grenze) festgelegten deutsch-polnischen
Grenze wurde 1945 der östlich der Neiße gelegene Teil der Stadt
einschließlich des historischen Zentrums zur polnischen Stadt Gubin. Quelle
und mehr Übernachten am Oder-Neiße-Radweg Gubin ist eine Stadt und Sitz der gleichnamigen Landgemeinde im polnischen Teil der Niederlausitz. Sie liegt am Ufer der Lausitzer Neiße gegenüber der deutschen Stadt Guben, von der sie 1945 durch die neue Grenzziehung zwischen Polen und Deutschland abgetrennt wurde. Administrativ gehört sie zur Woiwodschaft Lebus. Gubin hat 16.900 Einwohner. In der Stadt gibt es drei Grenzübergänge nach Deutschland – einen Straßenübergang nach Guben und den Eisenbahnübergang der Strecke Cottbus – Zielona Góra (Grünberg), sowie eine Fußgängerbrücke über die Theaterinsel. Quelle und mehr Teil 3: Von Guben nach Frankfurt (Oder) zur Übersicht Oder-Neiße-Radweg
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Blick auf das polnische Gubin.
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