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Autor: Dieter Hurcks Copyright 7/2010

Vom hessischen Hirschhorn in Baden-
Würtembergs Landeshauptstadt.
 
Der Neckar ist ein Fluss der Gegensätze. Heimlige Weingegenden wechseln sich ab mit großen Industriegebieten, idyllische Fluss-Schleifen mit stillen Radwegen mit Fahrten entlang von Autostraßen. Erfahrungen auf der Teilstrecke zwischen Hirschhorn, Bad Wimpfen und Stuttgart.
Teil 1 - Teil 3 - Teil 2

Einträge für
Zimmervermieter

Quartiere an
Fernradwegen in
Deutschland

Am Neckar entlang
von Hirschhorn
nach Stuttgart

Burgen, historische Städte und Autoschmieden.
 
Meine Deutschlandfahrt von Nord (Hannover/Springe) nach Süd (Stuttgart) verlief über mehr als 400 km auf dem Hessischen Fernradweg R 4, der in Hirschhorn (hessisch) den Neckar erreicht. Der letzte Teil der fast 600 km langen Tour verläuft also an diesem Fluss, den ich schon einmal im Jahre 2000 von Tübingen bis Heidelberg per Fahrrad erlebt habe. Diesmal jedoch war ein E-Bike mein Gefährte.

Von den Kräfte zehrenden Höhen des Odenwaldes kommend, genieße ich die Talfahrt nach Hirschhorn, das in und an einer engen Schleife dieses Flusses liegt. Ein Schild „Spielstraße“ signalisiert mir, dass ich nach langer Waldfahrt wieder in der Zivilisation angekommen bin. Vorbei am alten jüdischen Friedhof rolle ich in den rund 3.600 Einwohner zählenden Ort hinunter. Die Welt hat mich wieder!

Über das schmucke Städtchen erfahren wir bei Wikipedia: „Hirschhorn (Neckar) ist eine kleine Stadt im Süden von Hessen und trägt den Beinamen 'Perle des Neckartals'. Hirschhorn ist anerkannter Erholungs- und Luftkurort und liegt im Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald. ... Bis auf den Stadtteil Ersheim erstreckt sich Hirschhorn auf der rechten Neckarseite, somit nördlich des Flusses. Ersheim bildet das einzige Gebiet des Bundeslands Hessen, welches südlich des Neckars liegt.“ Die benachbarte Vierburgenstadt Neckarsteinach ist übrigens die südlichste Stadt Hessens. Quelle und mehr

Dass die Fahrt zu meinem Tagesziel Bad Wimpfen kein Zuckerschlecken werden wird, verrät die folgende Homepage zum Neckarradweg. Dort ist u.a. zu lesen: „Streckenführung: Der Radweg wird meist auf gut ausgebauten Feld- und Wirtschaftswegen fern des üblichen Verkehres geführt. Selten muss eine Nebenstraße benutzt werden. Besonders eindrucksvoll sind die "bergigen" Etappen von Rottweil nach Tübingen und von Bad Wimpfen bis Heidelberg.“

Es erstaunt, dass trotz solcher Vorwarnungen der Radweg dennoch als „einfach, für jedermann befahrbar, auch mit Kindern“ bezeichnet wird. Dabei sind an einigen Stellen verkehrsreiche Straße zu befahren, auf denen ich persönlich Kinder unter zwölf Jahren nicht unbedingt radeln lassen würde.

Der 370 km lange Neckar entspringt übrigens bei Schwenningen, am Rande der Baar, als schmales Rinnsal in einem ebenen Feuchtgebiet. Quelle und mehr

Eine offizielle Internetseite des Neckartalradwegs, wie er auch heißt, habe ich 2014 doch noch gefunden (siehe Spickzettel oben), dazu eine sehr informative Seite bei Wikipedia. Dort ist der Flussradweg in vier Etappen aufgeteilt mitsamt genauer Kilometrierung.

Wir lesen: „Der Neckartal-Radweg ist ein ausgeschilderter Radfernweg entlang des Neckars. Die Trasse verläuft rund 410 km entlang dem Neckar von Villingen-Schwenningen bis nach Mannheim.“

Für den Abschnitt von Mannheim nach Bad Wimpfen werden 170 Höhenmeter angegeben, für die Strecke weiter nach Bad Cannstatt noch einmal 160 m, was für einen Flussradweg ganz beachtlich ist.

Und so passiert an diesem steigungsreichen Tag zum ersten Mal das, was sich kein E-Bike-Fahrer wünscht: Bei Haßmersheim, ausgerechnet mitten in der Steigung, signalisiert mein Display durch heftiges Blinken, dass der Stromspeicher spätestens in drei Kilometern schlapp macht.

 

Von Hirschhorn nach Bad Wimpfen

Doch zunächst radle ich von der Neckarbrücke in Hirschhorn, wo ja der Hessische Fernradweg 4 unspektakulär endet, durch die Neckarschleife. Der landschaftlich hier äußerst reizvolle Weg führt durch Wald und ist schön schattig, bietet aber auch den einen oder anderen Anstieg. Vorbei an Pleutersbach, Neckarwimmersbach – am anderen Neckarufer leuchtet Eberbach in der gleißenden Sonne - und Rockenau erreiche ich bald das Naturfreundehaus Zwingenberg, wo man sich gut und günstig stärken kann.

Mich hat schon die ganze Zeit gewundert, dass ich unterwegs dorthin keinen einzigen Radler zu Gesicht bekam. Des Rätsels Lösung: Ein Schild mit der Aufschrift „Fähre Zwingenberg gesperrt“ habe ich als Ortsfremder nicht so interpretiert, dass der Weg an diesem Ufer überhaupt nicht mehr weitergeht.

Was also tun? Bleibt nur der Rückweg. Nach fast drei Kilometern erneuter Walddurchfahrt über holprige Wege erreiche ich das Sperrwerk Lindach. Eine steile Treppe führt hinauf. Also: Gepäck abladen und hochtragen, ebenso das Rad – und am anderen Ende wieder runter. Auf dem Standstreifen der Bundesstraße 37 radle ich nun der stattlichen Burg Zwingenberg entgegen. Im Ort ist die B 37 gesperrt. Die Segmente einer neuen Brücke für Fahrradfahrer und Fußgänger warten darauf, per Kran an ihren endgültigen Platz gehievt zu werden. Ein großes Schild zeigt, wie toll diese Brücke einmal aussehen wird und dass die Fähre danach wohl überflüssig sein wird. Über 90 km habe ich inzwischen zurück gelegt. Und es wird immer heißer ....

Trotzdem geht es ganz flott voran bis Neckargerach, wo der Radweg wieder die Flussseite wechselt. In 245 m Höhe wartet die Ruine der Minneburg – soll sie weiter warten. Guttenbach und Obrigheim mit seinem abgeschalteten AKW werden passiert. Der Radweg bleibt nun bis Bad Wimpfen am linken Neckarufer. Vor Haßmersheim geht es nochmal kräftig aufwärts. - Tipp - Vom anderen Ufer grüßt Burg Hornberg, der Alterssitz des Götz von Berlichingen (1517-1562). Das „größte staufische Wohngebäude nördlich der Alpen“ renommiert mit „fast 3 Meter dicken Mauern und romanischen Rundbogenfenstern“.

Wieder ist eine enge Neckarschleife zu umfahren. Weinberge werden häufiger, die Burgen- und Schlösserdichte ist beeindruckend. Bei km 123 sehe ich die Auffahrt zur Burg Guttenberg. „Die bekannte Stauferburg ist eine der wenigen Burganlagen aus dem 12. Jahrhundert, die seit dem Mittelalter nie zerstört wurde und noch immer bewohnt ist. Sie liegt auf einer Bergnase zwischen Neckar- und Mühlbachtal. ... Burg Guttenberg wurde in der Stauferzeit (um 1200) zur Sicherung der Kaiserpfalz in Bad Wimpfen gebaut.“ Toller Panoramablick ins Neckartal! Quelle und mehr

Kurz nach 19 Uhr ereiche ich endlich mein Tagesziel: Bad Wimpfen. Bei Wikipedia ist über diese Stadt, die sowohl als Berg- als auch als (historisch ältere) Tal-Version gibt, zu lesen:

Bad Wimpfen ist eine Kurstadt am Neckar im Landkreis Heilbronn in Baden-Württemberg. Die Stadt war einst mittelalterliche Stauferpfalz, später Freie Reichsstadt und von 1803 bis 1945 eine hessische Exklave.

Die Wappen am Rathaus, das ich bei meinem abendlichen Altstadtbummel natürlich nicht auslasse, belegen, dass dass Bad Wimpfen bis 1952 zu Hessen gehört.

In der Frankfurter Rundschau fand ich den folgenden Beitrag zum Länderwechsel, der bis heute nicht ganz abgeschlossen zu sein scheint:

Wimpfen: Hessens südlichste Gemeinde liegt in Baden-Württemberg
"Die wenigsten Hessen werden sich erinnern", schreibt die Frankfurter Rundschau, "aber alt eingesessene Bad Wimpfener wissen es noch: Ihre Gemeinde im baden-württembergischen Landkreis Heilbronn gehört zum Bundesland Hessen." Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 sei die bis dahin Freie Reichsstadt Wimpfen dem Großherzogtum Hessen zugeschlagen worden. Und weiter: "Die ringsum von nicht-hessischem Gebiet umgebene Exklave gehörte fortan zum Kreis Heppenheim an der Bergstraße und ist bis heute formell die südlichste Gemeinde Hessens." Quelle und mehr: Frankfurter Rundschau

Bad Wimpfen zählt heute nicht mal ganz 7.000 Einwohner, hat jedoch nicht nur zahllose Fachwerkhäuser meist aus dem 16./17. Jahrhundert zu bieten, sondern auch imposante Bauwerke aus der Stauferzeit.

Bei Wikipedia heißt es: Nach dem Abzug der Römer, die seit 100 n. Chr. am Neckar einen Stütztpunkt unterhielten, beherrschten die Alamannen ab dem Jahre 259/260 n. Chr. das Neckarbecken. Unter ihnen folgte der allmähliche Verfall der meisten römischen Bauten, da die Germanen um diese Zeit noch nicht in Stein bauten und mit vielen römischen Bauwerken, etwa Badegebäuden (Thermen) und Wasserleitungen (Aquädukten), auch schlicht nichts anfangen konnten. Um 500 wurde Wimpfen fränkisch. Mit der Besiedlung durch die Franken unter Chlodwig ging auch das Christentum einher, so dass die Überreste der frühen christlichen Kirchen auf den Überresten römischer Kultstätten ebenfalls auf diese Zeit zurückdatieren. ....

Im Jahr 1182 wird ein Aufenthalt Kaiser Friedrich Barbarossas in Wimpfen vermutet. Sein mittelalterliches, staufisches Reich wurde dezentral verwaltet. Die Staufer errichteten deswegen an vielen Orten ihres Reiches so genannte Kaiserpfalzen – große, bewehrte Burganlagen, in denen die Kaiser Hof hielten und Recht sprachen. Die Pfalz Wimpfen wurde auf dem zum Kraichgau ansteigenden Bergrücken oberhalb der Siedlung im Tal errichtet, wo sich zuvor nur eine unbedeutende kleinere Siedlung befunden hatte.

Die Pfalz und die sie umgebende Siedlung wuchsen in der Folgezeit stark an, so dass das staufische Wimpfen am Berg rasch eine stärkere Bedeutung gewann, als die ungleich ältere Talstadt. Um das Jahr 1200 datieren die meisten der heute noch erhaltenen Bauten der Kaiserpfalz, so auch das Wahrzeichen der Stadt, der 58 Meter hohe Blaue Turm, der als westlicher Bergfried errichtet wurde und bis ins frühe 20. Jahrhundert als Wachturm diente.

Die Stauferpfalz in Wimpfen ist die größte erhaltene Kaiserpfalz nördlich der Alpen. Quelle und mehr
 

Von Bad Wimpfen nach Stuttgart

Dieser Tag soll der heißeste des bisherigen, noch recht kurzen Sommers werden. Hinzu kommt, dass Deutschland an diesem Nachmittag ab 16 Uhr im WM-Viertelfinale gegen Argentinien spielen wird. So breche ich schon kurz nach 8 Uhr in Bad Wimpfen auf. Am anderen Neckarufer ist bald die Saline von Bad Friedrichshall zu erkennen, ein paar Kilometer weiter das Gewerbegebiet des Audi-Standorts Neckarsulm. Vor mir ragt der riesige, dicke Dampfwolken ausstoßende Kühlturm eines Kraftwerks der EnBW in den Himmel.

Natürlich gibt es immer wieder Gelegenheiten zu Abstechern, etwa zum Schausalzbergwerk nach Kochendorf (600 m) oder in die City von Heilbronn (4 km). Aber wer fährt schon bei inzwischen 30 Grad im Schatten freiwillig in eine aufgeheizte Stadt. Am Neckarufer ist es, bei einem leichten Lüftchen, noch ganz gut auszuhalten, so lange man radelt und nicht in der prallen Sonne stehen bleibt.

Nun geht es immer schön am Ufer entlang, bisweilen direkt neben den Eisenbahngleisen, vorbei an Sontheim und Klingenberg mit seinem Schloss der Grafen von Neippberg nach Nordheim. Ab dort wird es etwas anstrengender, da der Weg entlang der Landstraße führt, deren Steigung mitnimmt und laut GPS-Track immerhin von 223 auf 270 m Höhe ansteigt. Als ich im Jahre 2000 hier lang radelte, führte die Route noch, ebenfalls sehr steigungsreich, durch die Weinberge. Ab Lauffen (26 km sind absolviert), der Stadt des Schwarzriesling, mit seiner markanten Regiswindiskirche und der Inselburg gegenüber geht es bis Kirchheim nur leicht auf und ab. Eine schöne, beinahe idyllische Landschaft, die nur durch das gegenüber liegende Uralt-Kernkraftwerk Neckarwestheim beeinträchtigt wird.

Lauffen: „Seliges Land! Kein Hügel in dir wächst ohne den Weinstock . . .“ Gerne wendet der Lauffener diese Worte seines größten Landsmannes, des Dichters Johann Christian Friedrich Hölderlin, auf die heimatliche Landschaft an – wenngleich dieser die Worte, wie eine spätere Fassung zeigt, auf das Rheintal gemünzt hat.

Die Alte Neckarbrücke (6) wurde im Jahre 1474 erbaut und 1532, nach dem Einsturz 1529, ein zweites Mal errichtet. Die Brücke war mit über 220 m Länge lange Zeit Württembergs längste Neckarbrücke. Durch ihre Lage an der Brücke waren „Stadt" und „Dorf" Lauffen während der Kriege im 16. bis 19. Jahr­hundert häufigen Durchmärschen, Plünderungen und Brandschatzungen ausgesetzt. Heute sind von ursprüng­lich elf Jochen der Brücke noch sechs erhalten. Quelle und mehr

Über Walheim erreiche ich Besigheim, wo es Zeit für eine Pause beim Bäcker ist. Kurz darauf wechselt der Radweg die Flussseite und hinüber nach Hessigheim, so dass ich die bekannte Mundelsheimer Neckarschleife diesmal auf der flachen Nordseite passiere. Vor zehn Jahren musste man sich noch südlich über einen erklecklichen Berg nach Kleiningersheim durchkämpfen. Diesmal ist die Tour folglich ein wahrer Genuss für Augen und Ohren.

Bei Pleidelsheim warnt die Stadtverwaltung auf einem Schild vor einem angriffslustigen Bussard. Wieder ist zweimal das Ufer zu wechseln, zunächst nach Ingersheim, dann bei Beihingen. In Freiberg am Neckar lege ich, kurz bevor der Radweg wieder das Ufer wechselt, bei einem Durst stillenden Getränk eine Pause in einem Biergarten ein. Andere Radler haben Essen bestellt: eine riesige Currywurst und einen Berg Pommes. Damit im Magen käme ich heute nicht mehr an mein Ziel. Aber die Herrschaften wollen ja nur noch bis Lauffen ...

Weiter geht´s, wieder über eine Neckarbrücke, diesmal nach Benningen und anschließend recht flott südwärts, während vom Berg gegenüber Marbach herüber grüßt. Dort haben wir zehn Jahre zuvor übernachtet und die hübsche Schiller-Stadt ausgiebig erkundet.

„Hoch über dem Neckar, reizvoll umgeben von Weinbergen und Obstgärten, liegt - rund 20 km nördlich von Stuttgart - die Schillerstadt Marbach am Neckar mit ihrer historischen Altstadt, den Museen und der spätgotischen Alexanderkirche.“ So ist es auf der Homepage der Stadt zu lesen, in der Schiller am 10.11.1759 geboren wurde.

Die Altstadt steht seit 1983 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz, mit Stadtmauer und weiteren mittelalterlichen Wehranlagen. Der Obere Torturm ist der einzige erhaltene von ehemals drei Tortürmen in der historischen Altstadt. Schillers Geburtshaus befindet sich in der Nikolaistraße 31. Quelle und mehr

 

Noch 20 km bis Stuttgart

Ab Marbach folgt der Neckartalradweg nun zum Glück sehr eng dem Fluss. Ein schöner Blick auf Poppenweiler lässt mich zum Fotoapparat greifen. Hinter mir liegt Ludwigsburg, das sich mit einem 5-km-Abstecher erreichen lässt. Es lohnt sich nicht nur wegen des prächtigen Schlosses.

Nach 71 km, kurz hinter Neckargröningen, kommt Remseck in Sicht, das hoch über dem Neckartal liegt. Nach Neckarems führt eine markante Brücke hinüber. Ich muss den Fluss zwangsweise in Aldingen überqueren, da laut Beschilderung der Weg nicht bis Mönchfeld durchgeht. So kehre ich nochmal ein: beim Tennisclub in Hofen. Das verdiente Hefeweizen ist in Ordnung, aber das Pizzabrot knochentrocken und versalzen.

Da mein Quartier in Zuffenhausen liegt, radle ich noch bis zur Neckarbrücke der Landstraße 1100 weiter, überquere dort den Fluss und rolle wieder ein Stück zurück nach Mönchfeld. Von dort ist ein schöner Radweg über Zazenhausen nach Zuffenhausen ausgeschildert. Leider liegt mein Hotel laut und zentral und zu allem Überfluss auch noch unterhalb der Schallaustrittsöffnungen der Kirche – und die läutet rund um die Uhr. Kein Wunder, dass der Zimmerpreis im Voraus zu entrichten war.

Aber das alles konnte ich zu dem Zeitpunkt ja noch nicht wissen. Immerhin: Deutschland gewann am Nachmittag gegen Argentinien mit 4:0. Und am nächsten Tag stand ja die Besichtigung der Baden-Württembergischen Landeshauptstadt auf dem Programm.

Nachtrag 
Auf meiner Tour 2012 von Ladenburg über Heidelberg nach Hirschhorn (Übernachtung dort) und weiter nach Stuttgart habe ich mich drei Mal verfahren, weil ich Schilder übersehen haben, die nicht frontal aufgestellt, sondern in Seitenwegen versteckt waren. Insbesondere im Raum Freiberg und vor Mundelsheim muss man höllisch aufpassen.

Tipp zu Haßmersheim: Wer die stattlichen Anstiege umgehen will, sollte einfach die drei Kilometer ab bzw. nach Gundelsheim auf der Straße fahren. Das geht erheblich einfacher!


  Buchtipp

 

Verwendeter Radwanderführer

Radeln in und um Stuttgart - Teil 1

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Spickzettel
Route:
Neckar-Radweg
Start/Ziel:
Villingen-Schwenningen bis Mannheim; Teilstrecke Ladenburg-Stuttgart 
Bahnanreise:
z.B. Mannheim, Heidelberg
Länge:
410 km
Schwierigkeit: im oberen Teil wenige Steigungen, im unteren Teil leicht (siehe Bericht) 
Übernachten: Quartiere siehe Bericht(e)
Internet: Homepage, Routenplaner BW, Wikipedia,
Video
Radwanderführer: siehe unten


Aus dem Buch "Bezaubernder Neckar"




Burg Zwingenberg hoch über dem Neckar.

Zwingenberg: Bau der neuen Neckarbrücke für Radler und Fußgänger.

Blick auf Eberbach am Neckar




Blick über den Neckar auf Gundelsheim mit Schloss Horneck.

Die zweitürmige Evangelische Stadtkirche in Bad Wimpfen.



Rathaus und Blauer Turm in Bad Wimpfen.

Überragend: der Blaue Turm in Bad Wimpfen.

Der Autor vor Rathaus und Blauem Turm. 



Abschied von Bad Wimpfen am frühen Morgen des mit über 36 Grad bis dahin heißesten Tages.



Durchweg gut ausgeschildert: der Neckarradweg.



Direkt für den Radler erlebbar: die idyllische Neckarschleife bei Mundelsheim.



Blick auf Remseck am anderen Neckarufer.



Nur noch 11 km bis zum Zentrum Stuttgarts.

 

 

DVD inklusive Hirschhorn-Stuttgart
Trailer


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