Mecklenburger Seen-Radweg
(Teil 3)
Von der Müritz
an die Elbe: Über Plau am See nach Ludwigslust.
4.
Etappe: Von Waren/Müritz nach Plau am See
Wunderbarer Beginn eines am Ende doch eher
frustrierenden Tages. Die zwölf Kilometer von Alt Schloen nach Waren an
der Müritz sind schnell geschafft. Unterwegs unternehme ich noch einen
Abstecher zum nur 500 Meter entfernt am See liegenden Schloss Torgelow.
Obwohl Montag ist, herrscht in Warens Hafen und in der Altstadt schon ein
munteres Touristentreiben. Die Stadt hat sich zu einem beliebten
Wassersportzentrum entwickelt.
Auch sonst gibt es in Waren/Müritz
einiges zu sehen wie die historische Altstadt (1235), die Klosteranlage
mit Klostermauer und Garten (1298), Klosterkirche und Drehbrücke sowie
die 1860 erbaute Windmühle.
Übernachten
am Seen-Radweg
Bald
nervt mich das Gewusel und ich verlasse die Stadt auf dem Müritz-Rundweg,
der vielfach parallel mit dem Mecklenburgischen
See-Radweg verläuft. Nach Überquerung des Flüsschens Elde sollte
man links bleiben. Nun geht es bergauf-bergab durch einen wunderschönen
Wald. Nach 23 km Gesamtstrecke erreiche ich das Örtchen Klink
mit seinem pompösen Schloss. Zu DDR-Zeiten beherbergte es, wie mir eine
Dame erzählte, ein Sanatorium, nun ein Hotel.

Werbetafel des
Luftkurortes Waren/Müritz.
Über
Sietow Dorf und Zierzow radelt es sich gut, ab Zierzow ein Stück auf einem
nagelneuen Radweg entlang der B 192 (geänderte Wegeführung gegenüber
meiner Karte) nach Gotthun. Bei
Kilometer 36 passiere ich eine Ferienhaussiedlung am Ufer auf einem grob
geschotterten Weg. Neun Kilometer weiter erreiche ich den Hafen von Röbel.
Röbel-Rundfahrt
Hier kehre ich ein und schaue
mir das Ablegen der Müritz-Flotte an. Da der Seen-Radweg direkt von hier
nach Nordwesten verläuft und die Altstadt ausspart, drehe ich noch eine
Runde durch Röbel: Die riesige Holländer-Windmühle, die bunten Häuser
und die mächtige St. Nikolaikirche geben schöne Fotomotive ab. Besonders
markant ist der 1912 erbaute Wasserturm. Er war der erste Stahlbetonbau in
Norddeutschland. 1999 wurde seine Sanierung abgeschlossen.

Schloss Klink am Müritzsee.
Die
St. Marienkirche, eine frühgotische Hallenbacksteinkirche, ist ca. 1250
entstanden und hat eine Aussichtsplattform. Die
wuchtige Kirche St. Nikolai entstand ca. 1280. Im Turm und im Kreuzgewölbe
befinden sich wechselnde Ausstellungen.
Quelle und mehr
Der
Weg nach Minzow (56 km) mit der
ansehnlichen Backsteinkirche (leider geschlossen) führt zunächst durch
einen Wald und ist ziemlich holprig, wie überhaupt die Qualität des
Seen-Radwegs nun mit jedem Kilometer abzunehmen scheint. Zwischendurch führt
er aber wieder über kleine, asphaltierte Straßen, was das Urteil kurz
revidiert. Bis zum südlichsten Punkt dieser Tagesetappe, Bütow,
herrscht teils kräftiger Gegenwind. Erst danach weht es eher von der
Seite und später sogar von hinten, je mehr der Radweg nach Norden
abdreht.

Blick vom
Radweg auf Röbel.
Wegweisung
miserabel bei Plau
Flott voran geht es ab Kaesling
trotzdem nicht, da ein holpriger Wiesenweg 2,5 km lang das Fortkommen
erschwert. Die letzten paar Hundert Meter bis Rogeetz
radele ich dann auf einem neu angelegten Betonspurenweg, um nach Überqueren
der B 198 wieder als Feldweg weiterzulaufen. Stuer-Vorwerk
und Bad Stuer heißen die nächsten
Zwischenziele. Doch ab dem neuen Restaurant „Im Bärenwald“ stottert
die Wegweisung. Ich frage einen Radler nach dem Weg zum Plauer See, da auf meiner Karte ein Uferweg eingezeichnet ist. Ein
einziges nagelneues Schild nach Plau
finde ich noch, dann verliere ich im Wald die Orientierung: mehrere
Gabelungen des Weges, kein einziger Hinweis, wie es weitergeht. Auch in
einer Bungalowansammlung am See ist Schicht im Schacht: Sackgasse!
Also
heißt es: hoch schieben zur Bundesstraße 103, Augen zu und durch. Nach
etwa fünf Kilometern beginnt plötzlich linker Hand ein Radweg, der aber
gleich wieder endet. Keinerlei Hinweis, wie und wo man weiterfahren kann.
Die Radwegeführung ist völlig unsinnig, eine rechtzeitige Orientierung
kaum möglich. In Appelburg
endet der rechtsseitige Radweg schon wieder. Er führt links weiter (ohne
Hinweis), so dass man wiederum über die viel befahrene Bundesstraße
wechseln muss.
Ich
unternehme noch einen Abstecher hinab zur Seluster
Bucht, um den Plauer See wenigstens ein zweites Mal an diesem Tag zu
Gesicht zu bekommen. Bei einem Kiosk unterhalte ich mich mit zwei netten
Einheimischen, die mir einerseits den Weg zur Jugendherberge erklären und
andererseits die Besonderheiten des landestypischen Humors verklickern. Er
ist tatsächlich gewöhnungsbedürftig, weil „tiefgründig“, da es bei
jeder Bemerkung zu prüfen gilt, ob sie denn nun ernst gemeint ist oder
Spaß ist.
Rechtzeitig
vor dem Gewitter habe ich mein Quartier in der örtlichen Jugendherberge
bezogen. Ein Tag mit Höhen und Tiefen neigt sich seinem Ende zu. Da ich
in der Jugendherberge ein Zweibettzimmer als Einzelzimmer gebucht hatte,
wollte ich mich gerade an die Arbeit für diesen Reisebericht begeben, als
es an der Tür klopfte und ein Radler aus Bad Bentheim Einlass begeht mit
dem Hinweis, er sei vom Herbergsvater in genau dieses Zimmer eingewiesen
worden.
Da
wir gleiche Interessen feststellten, wurde der Abend bei einem Spaziergang
entlang der Müritz-Elde-Wasserstraße Richtung See mit anschließendem
Abendessen sehr kommunikativ. Der angebotene Fisch aus der Müritz war
eine echte Delikatesse.
Als
ich gegen 22 Uhr in der Jugendherberge noch Fernsehen wollte, musste ich
registrieren, dass es dort keine Möglichkeit gab: Der Fernsehraum war
abgeschlossen. Einzige Service-Einrichtungen, die ich entdeckte, waren ein
Automat für alkoholfreie Getränke und eine Tischtennisplatte im Keller.
Über
Lübz ab ins Flache
5.
Etappe: Nach Ludwigslust
Morgens
um sechs Uhr stand die Sonne genau auf den gelben Vorhängen unseres
Zimmers und hatten dem gleißenden Licht kaum etwas entgegenzusetzen. Da
es erst ab 8 Uhr Frühstück gibt, unternehme ich vorher noch einen
kleinen Spaziergang. Die Brötchen sind Klasse: frisch und saftig und
nicht so trocken wie bei einigen Quartieren zuvor. Um Punkt neu Uhr sitze
ich gut gestärkt auf dem Rad und suche einen Wegweiser des Mecklenburger
Seen-Radwegs. Dort wo laut meiner Karte die Route verläuft, finde ich
keinen und radele links entlang des Kanals westwärts.
Der
Kanal heißt Müritz-Elde-Wasserstraße
und wird mir an diesem Tag mit Ziel Ludwigslust
noch öfter begegnen. Über eine steile Brücke klettere ich samt Fahrrad,
wie in der Karte angezeigt, auf die andere Seite und frage mich zur B 191
durch. Es wäre einfacher auf der parallel südlich des Kanals
verlaufenden Straße gegangen. Egal. Am Ortsausgang hinter der Elde-Brücke
steht wieder mal KEIN Radwegweiser, auch nicht an der Straße nach Reppentin und schon gar nicht an der Abzweigung nach Schlemmin.
Da fragt man sich, ob Radler hier überhaupt erwünscht sind … Erst
mitten im Wald finde ich einen Geradeaus-Pfeil, der mir versichert: Hier
bist du richtig. Aber gerade an den entscheidenden Stellen, da fehlen oft
Hinweise, wie es weitergeht.
Ein
zweihundert Meter vor mir strampelnder Tourenradler mit Gepäcktaschen und
Rucksack, den ich schon ein paar Mal getroffen hatte, nimmt in Schlemmin
die falsche Straße, weil auch hier ein Radwegweiser des
„Seen-Radwegs“ fehlt. Immerhin weist einer nach Kritzow,
was meine Karte als richtig anzeigt, aber ohne das Logo des Seen-Radwegs.
Es wäre eine Kleinigkeit, eines draufzukleben.

Hebebrücke in Plau am See.
In
die Bierstadt Lübz
Immerhin verläuft die Fahrt an
diesem Radeltag fast ausschließlich auf Asphaltstraße, so dass das
Vorankommen, auch wegen der flacher werdenden Topografie, nun leichter fällt.
Der Wind hat sich zurückgenommen im Vergleich zu den Tagen vorher.
Kopfsteinpflasterstraßen mit durch den Regen aufgeweichten schmalen
Sandstreifen am Rande wie in dem Ort Benzin
bleiben zum Glück die Ausnahme.
Nach
18 km ist die Bierstadt Lübz
erreicht, deren Brauerei in der Region ohne Zweifel das Monopol hat. Auch
das andere ostdeutsche Bier aus dem Harz, Hasseröder, hat hier einen
guten Stand. Man besinnt sich wieder auf regionale Produkte bzw. auf
solche aus den neuen Bundesländern, was ja nach der Wende bekanntlich und
auch, aus damaliger Sicht der lange hinter Westprodukten herhechelnden
DDR-Bürger, verständlicherweise ganz anders war. Trotzdem habe ich
mehrere Leute gesprochen, die sich die DDR zurück wünschten, weil „die
Existenz damals sicher“ gewesen sei. Warum das so war, haben aber
anscheinend nicht alle begriffen.
Hinter
Lübz radelt es sich wunderbar über Lutheran,
Beckendorf mit seinem Windpark,
Lancken und Stralendorf gen Darze.
Fast hätte ich am Ortsausgang das Linksabbiegen verpasst, da ich im Ort
auf der Straße geblieben war und irgendwo ein Linkspfeil gestanden haben
muss (oder auch nicht?). Jedenfalls führt der Seen-Radweg nun auf einer
super Piste nach Südwesten durch einen herrlichen Wald. Ab dem Drei-Häuser-Dorf
Voigtsdorf sind es nur noch
zwei Kilometer nach Parchim, wo
ich zwischen den Häusern links einen Weg entdecke, der zu einem
Pausenplatz mit Bank am See führt. Fast 40 km sind gegen 12 Uhr zurückgelegt
und damit die Hälfte dieser Tagesetappe.

Einfahrt zu den Karpfenteichen vor
Neustadt-Glewe.
Das
Land wird flacher.
Und langweiliger
Ab Parchim, wo man noch
einen Abstecher in den mittelalterlichen Stadtkern unternehmen kann, führt
der Weg wieder nach Nordwesten. Das Land wird noch flacher und damit auch
langweiliger. Man kann halt nicht alles haben. Die Kornfelder mit den
bunten Blumen weichen riesigen Grasflächen sowie Maisfeldern. Hier
herrscht intensive Landwirtschaft, und auch riesige Biogasanlagen sind
nicht zu übersehen. Ab Malchow radele ich neben der Elde-Müritz-Elde-Wasserstraße
bis Garwitz, wo der Gasthof
„Zur Schleuse“ 100 Meter neben der Strecke zur Pause einlädt.
Etwa
sieben Kilometer weiter schwenkt der Weg wieder nach Süden und verläuft
nun neben einem Naturschutzgebiet, das jedoch kaum zu sehen und fast
durchgängig eingezäunt und durch verschlossene Tore gesichert ist. Nur
einmal führt ein Pfad einen Damm hoch und erlaubt einen verstohlenen
Blick über die Friedrichsmoorer
bzw. Neuhöfer Karpfenteiche.
Über Neuhof geht es weiter
nach Neustadt-Glewe, das laut
Karte ein Schloss und eine mittelalterliche Burg besitzt.

Nun ist es nicht mehr weit zum
Ziel: Ludwigslust.
Nochmal
13 km weiter erreiche ich Ludwigslust,
das Endziel meiner Seen-Radtour. Denn die Gegend entlang der Elbe zwischen
dem nur noch 42 km entfernten Dömitz
und Bleckede sowie das
restliche Stück des Mecklenburgischen See-Radwegs nach Lüneburg
habe bereits auf diversen anderen Touren bereist. So bleibt mir bis zur
Zugabfahrt genügend Zeit, endlich Schloss
und Schlosspark Ludwigslust ausgiebig zu erkunden. Auf der
Homepage lesen wir:
„Die
historische, künstlerische und geistesgeschichtliche Dimension höfischen
Residierens, Lebens und der fürstlichen Sammelleidenschaft wird im Schloss
erlebbar. Kamine, Spiegel, Supraporten, Parkettfußböden, Kronleuchter,
Ornamente und Dekorationen aus Ludwigsluster Carton (Papiermaché), Möbel,
Uhren, Gemälde und Büsten repräsentieren höfische Kunst und Wohnkultur
des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts, ergänzt durch
hochkarätige Werke der französischen Künstler Oudry und Houdon.“

24 Fontänen
im Schlosspark Ludwigslust.
Der
Schlosspark ist gigantisch groß
und ermattet wohl jeden Fußgänger, während der Radler die vielen
Sehenswürdigkeiten vergleichsweise schnell und mühelos entdecken kann.
Es lohnt sich!
Warum
Herzog Friedrich von Mecklenburg-Schwerin sein Schloss im Jahre 1772
hierhin bauen ließ, weiß niemand. Und Geld genug hatte er dafür auch
nicht. So fehlte ihm für eine angemessene Ausstattung mit Marmor und
Holzschnitzereien die „Kohle“. Folge: Das Schloss ist heute bekannt für
seine Stuckaturen und Verzierungen aus Pappmaché. Wer es nicht weiß,
wird den Unterschied zu echtem Stuck nicht erkennen!
Ausführliche
Details zum Schloss gibt es hier bei Wikipedia.

Louisen-Mausoleum,
erbaut 1809 für Herzogin Louise,
Gemahlin des
Herzogs Friedrich Franz I.
Über
die Stadt Ludwigslust selbst lesen wir auf deren Homepage:
„Ludwigslust mit seinen knapp 13.000 Einwohnern ist Kreisstadt des größten
Kreises in Mecklenburg/Vorpommern und liegt etwa 35 km südlich der
Landeshauptstadt Schwerin inmitten der sogenannten "Griesen
Gegend".
Ludwigslust ging hervor aus dem ritterlichen Gut Klenow, welches seine
erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1333 fand. 1616 verkaufte die
Familie von Klenow ihr Gut an die mecklenburgischen Landesherren und
Klenow ging an das Herzogliche Domanium über. Nach dem Dreißigjährigen
Krieg war der Ort reichlich wüst und leer.
Doch die wald- und wiesenreiche Umgebung von Klenow mit ihren Wildbeständen
ließ diesen Ort immer öfter zum Aufenthaltsort des Herzogs Christian
Ludwig II. werden. Hier konnte er seiner Jagdleidenschaft nachgehen und so
wurde Anfang des 18. Jahrhunderts mit dem Bau eines kleinen Jagdschlosses
begonnen. Ihm zu Ehren erhielt der Ort 1754 den Namen "Ludwigs
Lust".“ Quelle
und mehr

Bahnhof Ludwigslust: Hier heißt
es das Rad die Treppe hochwuchten, schieben, tragen ...
Vom
Schloss ist es nicht weit zum Bahnhof, von dem aus ich über Wittenberge,
Stendal und Wolfsburg wieder gen Hannover reise. Am nächsten Tag soll es
Regen geben …
Der
Mecklenburgische Seen-Radweg führt weiter über Dömitz und entlang der
Elbe nach Bleckede und weiter nach Lüneburg. Wer mehr Glück mit dem
Wetter hat, sollte die Tour unbedingt zuende fahren. Es lohnt sich!
Übernachten
am Seen-Radweg
in Bleckede
Siehe
auch Elberadweg
Magdeburg-Cuxhaven sowie Mecklenburg-Tour
Schaalsee und Schweriner See
Teil
2 - Teil 1
- Waren und die
Müritz
Etappen
Radwanderführer
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Mein Quartier: mecklenburgisches
Landhaus in Alt Schloen.

Schloss Torgelow am gleichnamigen See
beherbergt ein Internat.

Am Hafen von Waren/Müritz.

Von
hier starten die Ausflusdampfer zur Müritz-Rundfahrt. 
Unendliche
Weiten: Der Name des Müritzsees bedeutet "großes Meer". 
Guter
Weg, prächtige Blumen: kurz vor Röbel. 
Ein
Ausflug in Röbels Altstadt lohnt sich. 
Röbels
Holländer-Windmühle überragt alles. 
Energielieferant:
Biogasanlage und Windpark bei Minzow und Dambeck. 
Hier
beginnt ein etwa 2,5 Kilometer langer Feld- und Wiesenweg nach Rogeetz,
der 2013 ausgebaut werden soll. 
Viele
Schilder, aber keines für den Seen-Radweg nach Plau. 
Tolles
Schild nach Plau, aber danach geht es nicht weiter. 
Blick
über die Wasserstraße auf Plau am See. 
Nicht
Erdöl und nicht Diesel: Benzin heißt der Ort vor Lübz. 
Wieder
eine fantastische Allee. 
Der
Turm in Lübz. 
Backsteinkirche
und eiszeitliche Feldsteine als Mauer. 
Merkwürdig
geschnittene Bäume bei Parchim. 
Parkseite
von Schloss Ludwigslust... 
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und Stadtseite. 
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