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Autor: Dieter Hurcks Copyright 10/2007

Mecklenburg-Vorpommern und die Landeshauptstadt 
Ein Besuch Schwerins lohnt sich nicht nur wegen des Schlosses. Die Stadt am Wasser hat ein besonderes Flair und lässt sich gut erradeln.
Teil 4 - Teil 2 - Teil 1 - Karte MVP

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per Rad entdecken (3): Schwerin und der See 

Ein Besuch der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, lohnt sich nicht nur wegen des Schlosses. Die Stadt am Wasser hat auch sonst einiges zu bieten. Ihr besonderes Flair hat schon viele Besucher eingefangen. 

Berühmtestes Gebäude der Stadt Schwerin, die rund 96.000 Einwohner zählt, ist natürlich das Schweriner Schloss, dessen vergoldete Kuppel noch aus zehn Kilometern Entfernung zu erkennen ist.
Auf der Seeseite des Schlosses befindet sich der Burggarten, eine einzigartige gärtnerische Anlage mit der Orangerie und einer geheimnisvollen Grotte. Auf der anderen Seite erschließt sich der wunderschön barocke Schlossgarten mit dem Reiterstandbild Friedrich Franz II, den Laubengängen und dem Kreuzkanal mit den Plastiken, die Göttergestalten und Jahreszeiten darstellen. Quelle und mehr - Wikipedia

Die Wissensdatenbank Wikipedia verrät uns:
"Das Schweriner Schloss liegt auf der Schlossinsel im Stadtzentrum von Schwerin. Es ist Sitz des Landtages des norddeutschen Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und war für lange Zeit Residenz der mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge. 
Das Schloss ist ein in einem 1000-jährigen Prozess historisch gewachsenes Bauwerk, dessen ringförmige Gestalt auf eine Wallanlage einer slawischen Burg zurückgeht, die um das Jahr 965 auf einer kleinen ufernahen Insel im Schweriner See errichtet wurde. Die Umgestaltungsphasen dieses Baukomplexes durch die Jahrhunderte sind ab etwa 1500 durch eine Fülle schriftlicher und bildlicher Zeugnisse umfassend dokumentiert.
Das heutige Schloss, das als Schlüsselwerk für die Gestaltungsweise des romantischen Historismus gilt, entstand durch einen tiefgreifenden Um- und Neubau des alten Schlosses in den Jahren 1845 bis 1857 ..., wobei unter anderem französische Renaissanceschlösser als Vorbild dienten. So wurden zahlreiche Details vom Schloss Chambord an der Loire übernommen."

In den älteren, seeseitigen Gebäuden ist in drei Etagen das Schlossmuseum etabliert. Es hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



Die Stadt Schwerin
 
"
Mit einer mächtigen Slawenburg auf einer Insel im Schweriner See, errichtet vom letzten Obotritenfürsten Niklot, begann die Geschichte Schwerins. Der spätere Eroberer, Welfenherzog Heinrich der Löwe, gründete 1160 die Stadt, deren erste kleine Siedlung auf dem Burgplatz, dem heutigen Alten Garten, entstand." So beginnt das Tourismusportal der Stadt, die Geschichte aufzuarbeiten.

Wer durch die Stadt radelt, kann eines nicht übersehen: Schwerin hat eine ganze Armada von Nashörner als Werbeträger aufgeboten und überall in der Stadt verteilt. Sie dürften sicherlich besonders rührig werden, wenn die Stadt im Jahr 2010 ihren 850. Geburtstag feiert.
Aufgestellt wurden die Viecher 2008, im "Nashornjahr". Anlass war eine Ausstellung des bekannten Ölgemälde der Nashorndame Clara, geschaffen von dem Tiermaler Jean-Baptiste Oudry (1686-1755). Es kehrte nach aufwendiger Restaurierung in Houston zurück nach Schwerin und liess sich mit exotischem Tiergefolge im Staatlichen Museum Schwerin bestauen.
Zur gleichen Zeit erwartete der Schweriner Zoo den lang ersehnten Nashornzuwachs. Quelle: www.auf-nach-mv.de 



Nashörner werben für Schwerin.

Die Homepage der Stadt beschreibt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Schwerins so:
"Auf dem Altstädtischen Markt stehen das Rathhaus im Tudorstil, das Löwendenkmal, das an die Gründung der Stadt erinnert, und das schöne Säulengebäude. Es war einst eine traditionelle Markthalle und beherbergt heute ein Café. Hinter ihm ragt der mächtige Dom empor. Von seinem romanischen Vorgänger ist nur die "Paradiespforte" als ältestes Architekturdetail an der Südwand erhalten geblieben. Der 105 Meter lange Bau wurde von 1260 bis 1416 als gotische Basilika mit dreischiffigem Querhaus errichtet."

Ein gotischer Kreuzaltar, ein Bronzetaufbecken von 1325, das Triumphkreuz von 1420 (aus der 1961 gesprengten Wismarer Marienkirche) sowie die Ladegastorgel mit ihren 5100 Zinnpfeifen gehören zu den Besonderheiten im Innern. 

Wer die Stadt mal aus der Luft sehen möchte, kann dies auf der Homepage www.schwerin.de tun. ->
Direktlink

Die Sehenswürdigkeiten finden Sie hier.

Direkt am Schweriner Altstädtischen Markt befindet sich das Petermännchen-Museum. Es  stellt den Ursprung sowie die schriftliche, bildliche und mündliche Überlieferung der Petermännchen-Sage bis in die Gegenwart dar. Mittels der Figur des Schlossgeistes wird dem Gast des Museums ein sehr wichtiger Teil der Regionalgeschichte Mecklenburgs erschlossen.
Der bekannte Volkskundler Prof. Dr. Richard Wossidlo (1859 - 1939) befragte in jahrelanger Kleinarbeit viele Leute und trug über 700 Notizen zu den Sagen um das Petermännchen zusammen. Wossidlo erkannte, dass die Geschichten um das Petermännchen einen "Sagenkreis (umfassen), der in der ganzen deutschen Sagenliteratur nicht seinesgleichen hat."




Das Petermännchen-Museum am Marienplatz.



Blick auf den Dom über den Pfaffenteich.



Ein schöner Biergarten mit Bootsvermietung 
befindet sich am Ziegelsee.


    

Teil 1: Von Burgdorf bei Hannover nach Zarrentin am Schaalsee

Teil 2:  Von Zarrentin zum Schweriner See

Teil 4:  Vom Schweriner See nach Ludwigslust




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Rechts rum stimmt die Entfernungsangabe zum Schloss nicht. Allerdings erreicht man auf dieser Strecke den berühmten Schlossblick (unten).

Schlossblick: Die Bundesgartenschau war wohl der Anlass für die Bepflanzung mit Blumen.

Ein Schloss wie im Märchen.

Man kann mit dem Rad entlang des Sees bis zum Schloss fahren, das immer wieder neue, schöne Ansichten bietet.

Hier sieht man gut, dass Schloss Schwerin auf einer Insel liegt.

Eine der imposanten Statuen am Eingang zum Schloss, das Sitz des Landtages von MVP ist.

In den Grotten findet man Kühlung spendenden Schatten.

Der Schlossturm vor weißblauem Himmel.

Blick über den Burgsee auf die Stadt.



Die Niklot-Statue in der Frontfassade.

Der Dom, dessen romanischer Vorgänger um 1260 errichtet wurde. Von der Aussichtsplattform des 117 Meter hohen Turmes hat man einen faszinierenden Rundblick.

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