Mecklenburgs Natur
per Rad entdecken (3): Schwerin und der See
Ein Besuch der
Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, lohnt sich nicht
nur wegen des Schlosses. Die Stadt am Wasser hat auch sonst einiges zu
bieten. Ihr besonderes Flair hat schon viele Besucher eingefangen.
Berühmtestes
Gebäude der Stadt Schwerin, die rund 96.000 Einwohner zählt, ist
natürlich das Schweriner Schloss, dessen vergoldete Kuppel noch aus zehn
Kilometern Entfernung zu erkennen ist.
Auf der Seeseite des Schlosses befindet sich der Burggarten, eine
einzigartige gärtnerische Anlage mit der Orangerie und einer
geheimnisvollen Grotte. Auf der anderen Seite erschließt sich der
wunderschön barocke Schlossgarten mit dem Reiterstandbild Friedrich Franz
II, den Laubengängen und dem Kreuzkanal mit den Plastiken, die Göttergestalten
und Jahreszeiten darstellen. Quelle
Die
Wissensdatenbank Wikipedia verrät uns:
"Das
Schweriner Schloss liegt auf der Schlossinsel im Stadtzentrum von Schwerin.
Es ist Sitz des Landtages des norddeutschen Bundeslandes
Mecklenburg-Vorpommern und war für lange Zeit Residenz der
mecklenburgischen Herzöge und Großherzöge.
Das Schloss ist ein in einem 1000-jährigen Prozess historisch gewachsenes
Bauwerk, dessen ringförmige Gestalt auf eine Wallanlage einer slawischen
Burg zurückgeht, die um das Jahr 965 auf einer kleinen ufernahen Insel im
Schweriner
See errichtet wurde. Die Umgestaltungsphasen dieses Baukomplexes durch
die Jahrhunderte sind ab etwa 1500 durch eine Fülle schriftlicher und
bildlicher Zeugnisse umfassend dokumentiert.
Das heutige Schloss, das als Schlüsselwerk für die Gestaltungsweise des
romantischen Historismus gilt, entstand durch einen tiefgreifenden Um- und
Neubau des alten Schlosses in den Jahren 1845 bis 1857 ..., wobei unter
anderem französische Renaissanceschlösser als Vorbild dienten. So wurden
zahlreiche Details vom Schloss Chambord an der Loire übernommen."
In den älteren, seeseitigen Gebäuden
ist in drei Etagen das Schlossmuseum
etabliert. Es hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Weitere
lesenwerte Internetseiten sind diese:
http://www.gutshaeuser.de/schloesser/schwerin.html
http://www.schloss-schwerin.de/schwerin/schwerin.htm
Die Stadt Schwerin
"Mit
einer mächtigen Slawenburg auf einer Insel im Schweriner See, errichtet
vom letzten Obotritenfürsten Niklot, begann die Geschichte Schwerins. Der
spätere Eroberer, Welfenherzog Heinrich der Löwe, gründete 1160 die
Stadt, deren erste kleine Siedlung auf dem Burgplatz, dem heutigen Alten
Garten, entstand." So beginnt das Tourismusportal
der Stadt, die Geschichte aufzuarbeiten.
Wer durch die Stadt radelt, kann eines nicht übersehen: Schwerin hat eine
ganze Armada von Nashörner als Werbeträger aufgeboten und überall in
der Stadt verteilt. Sie dürften sicherlich besonders rührig werden, wenn
die Stadt im Jahr 2010 ihren 850. Geburtstag feiert.
Aufgestellt wurden die Viecher 2008, im "Nashornjahr". Anlass
war eine Ausstellung des bekannten Ölgemälde der Nashorndame Clara,
geschaffen von dem Tiermaler Jean-Baptiste Oudry (1686-1755). Es kehrte
nach aufwendiger Restaurierung in Houston zurück nach Schwerin und liess
sich mit exotischem Tiergefolge im Staatlichen Museum Schwerin bestauen.
Zur gleichen Zeit erwartete der Schweriner Zoo den lang ersehnten Nashornzuwachs.
Quelle: www.auf-nach-mv.de
Nashörner werben für Schwerin.
Die
Homepage der Stadt beschreibt die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
Schwerins so:
"Auf dem Altstädtischen Markt stehen das Rathhaus im Tudorstil, das
Löwendenkmal, das an die Gründung der Stadt erinnert, und das schöne Säulengebäude.
Es war einst eine traditionelle Markthalle und beherbergt heute ein Café.
Hinter ihm ragt der mächtige Dom empor. Von seinem romanischen Vorgänger
ist nur die "Paradiespforte" als ältestes Architekturdetail an
der Südwand erhalten geblieben. Der 105 Meter lange Bau wurde von 1260
bis 1416 als gotische Basilika mit dreischiffigem Querhaus
errichtet."
Ein gotischer Kreuzaltar, ein Bronzetaufbecken von 1325, das Triumphkreuz
von 1420 (aus der 1961 gesprengten Wismarer Marienkirche) sowie die
Ladegastorgel mit ihren 5100 Zinnpfeifen gehören zu den Besonderheiten im
Innern.
Wer die Stadt mal aus der Luft sehen möchte, kann dies auf der Homepage www.schwerin.de
tun. -> Direktlink
Die
Sehenswürdigkeiten finden Sie hier.
Schwerin
im Film gibt es hier.
Direkt am Schweriner Altstädtischen Markt befindet sich das Petermännchen-Museum.
Es stellt, wie die museumseigene
Homepage berichtet, den Ursprung sowie die schriftliche, bildliche und
mündliche Überlieferung der Petermännchen-Sage bis in die Gegenwart
dar. Mittels der Figur des Schlossgeistes wird dem Gast des Museums ein
sehr wichtiger Teil der Regionalgeschichte Mecklenburgs erschlossen.
Der bekannte Volkskundler Prof. Dr. Richard Wossidlo (1859 - 1939)
befragte in jahrelanger Kleinarbeit viele Leute und trug über 700 Notizen
zu den Sagen um das Petermännchen zusammen. Wossidlo erkannte, dass die
Geschichten um das Petermännchen einen "Sagenkreis (umfassen), der
in der ganzen deutschen Sagenliteratur nicht seinesgleichen hat."

Das Petermännchen-Museum am Marienplatz.

Blick auf den Dom über den Pfaffenteich.
Ein schöner Biergarten mit
Bootsvermietung
befindet sich am Ziegelsee.
Teil
1: Von Burgdorf bei Hannover nach Zarrentin am Schaalsee
Teil
2: Von Zarrentin zum Schweriner See
Teil
4: Vom Schweriner See nach Ludwigslust
zurück zur Hauptseite
Radtouren-DVDs
- ideal für Beamerschauen
Info und bestellen hier
|

Rechts rum stimmt die Entfernungsangabe zum Schloss nicht. Allerdings
erreicht man auf dieser Strecke den berühmten Schlossblick (unten).

Schlossblick: Die Bundesgartenschau
war wohl der Anlass für die Bepflanzung mit Blumen.

Ein
Schloss wie im Märchen. 
Man
kann mit dem Rad entlang des Sees bis zum Schloss fahren, das immer wieder
neue, schöne Ansichten bietet. 
Hier
sieht man gut, dass Schloss Schwerin auf einer Insel liegt. 
Eine
der imposanten Statuen am Eingang zum Schloss, das Sitz des Landtages von
MVP ist. 
In
den Grotten findet man Kühlung spendenden Schatten.
Der Schlossturm vor weißblauem
Himmel. 
Blick
über den Burgsee auf die Stadt. 
Die Niklot-Statue
in der Frontfassade.

Der
Dom, dessen romanischer Vorgänger um 1260 errichtet wurde. Von der
Aussichtsplattform des 117 Meter hohen Turmes hat man einen faszinierenden
Rundblick.
Landschaftsfotos,
Radtourenbilder |