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Autor: Dieter Hurcks Copyright 4/2019

Von Aschaffenburg zum Rhein

Ab Aschaffenburg wird leider die Wegequalität teilweise schlechter. Und je näher wir zum Rhein kommen, desto näher rückt die Industrie an den Fluss. 
Mainradweg Teil 1 - Teil 5

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Deutschland

Mainradweg - letzter Teil

Von Aschaffenburg bis an den Rhein - YouTube

Nachdem uns bei der ersten Main-Tour ab Bayreuth der Wettergott  einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte und wir in Aschaffenburg abbrechen mussten, setzte ich gemeinsam mit einem Mitradler im April 2019 die Tour fort, um nach rund 100 km den Rhein zu erreichen. 

Wegen der guten Erreichbarkeit Würzburgs von Hannover aus stiegen wir dort ein, radelten am ersten Tag auf durchweg tollen Wegen über das malerische Karlstadt und Gemünden an der Doppel-Mündung der 70 km kurzen Sinn und der doppelt so langen Fränkischer Saale (ganz genau ist es so, dass die Sinn ganz kurz vor dem Main in die Saale mündet) nach Lohr am Main.

Das Städtchen Lohr lohnt auf jeden Fall einen Besuch, insbesondere für Museumsfreunde mit viel Zeit. Denn dort gibt es neben dem Spessartmuseum im Kurmainzer Schloss noch ein Schulmuseum sowie – wohl einzigartig – ein Isolatorenmuseum in einem alten Trafohäuschen. mehr

Ausführlicher beschrieben in Teil 4 und 5

Bei drei Grad über Null starteten wir am zweiten Tag etwas später als gewohnt in der Hoffnung, dass es wärmer wird. Das jedoch mit begrenztem Erfolg. Im Franck-Haus, dem Kulturzentrum von  Marktheidenfeld, wärmten wir uns kurz auf und rollten bei Sonnenschein auf hervorragenden Wegen vorbei an der doppeltürmigen Kirche von Neustadt und dem hoch über dem Main thronenden Schloss Rothenfels nach Wertheim. Dank E-Unterstützung schafften wir es sogar bis hinauf auf die Burg und genossen den herrlichen Ausblick über Stadt und Main. In Miltenberg, unserem Tagesziel, erklommen wir die Burg zu Fuß und staunten über die leere Stadt. Touristen meiden halt die Kälte.

Übrigens führt seit 2016 auch der Radweg Romantische Straße über Wertheim.

Von Aschaffenburg nach Hanau  
Am dritten Tag erreichten wir Aschaffenburg mit seinem mächtigen Schloss Johannisburg, wo für mich quasi die Tour von 2009 ihre Fortsetzung fand. Leider sank die Wegequalität nun rapide. Dabei führt der Radweg auch hier durchweg am Mainufer entlang, weshalb er zu den beliebtesten Routen in Deutschland gehört. Nächster Höhepunkt ist Seligenstadt mit seiner ehemaligen Benediktinerabtei und der Einhard-Basilika. Im Klostergarten blühten die Tulpen gerade noch in voller Pracht – ein unvergesslicher Anblick. Karnevalisten sei dort das Fastnachtsmuseum empfohlen. mehr: Wikipedia

Vorbei am Kraftwerk bei Großkrotzenburg erreichten wir schließlich unser Tagesziel Klein-Auheim, luden das Gepäck ab und unternahmen einen Ausflug ins etwa sechs Kilometer entfernte Hanau mit dem Schloss Philippsruhe und dem Deutschen Goldschmiedehaus sowie dem Denkmal für die Brüder Grimm, die hier 1785 bzw. 1786 geboren wurden. Aus diesem Grund ist Hanau (ca. 93.000 Einwohner) auch Ausgangspunkt der 600 km langen Deutschen Märchenstraße. mehr: Wikipedia

Die Brüder Grimm

Auf der Webseite der Brüder Grimm-Gesellschaft lesen wir: „Das Andenken an die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm wird heute durch Ausstellungen, Lesungen und andere Veranstaltungen wachgehalten, wobei besonders die seit 1985 alljährlich stattfindenden Brüder Grimm-Märchenfestspiele sowie der seit 1983 in der Regel alle zwei Jahre verliehene Brüder Grimm-Preis der Stadt Hanau für sprachlich herausragende Werke der Gegenwartsliteratur eine gewisse Resonanz entfalten. In den Museen der Stadt Hanau, vor allem auf Schloß Philippsruhe, existiert eine nicht unbedeutende Sammlung an Originalzeugnissen zu Leben und Werk der Grimms.“ Quelle und mehr

Mehr über Hanau auch auf der Radreiseseite über den Hessischen Bahnradweg.

Steinheim: Schlosturm

Empfehlenswert ist ein Besuch des nahen Ortes Steinheim, das nicht nur einen sehenswerten Stadtkern samt Schloss bietet, sondern auch eine lobenswerte Gastronomie. Der Ort mit rund 13.000 Einwohnern war früher eine selbständige Stadt und ist heute einer der größten Stadtteile Hanaus. mehr: Wikipedia

Von Hanau zum Rhein  
Vorbei an Offenbach mit dem ufernahen Isenburger Schloss (einfach Mal kurz durch die Unterführung fahren und die Hauptseite anschauen) und dem Deutschen Ledermuseum radeln wir gen Frankfurt.  

Mit 750.000  Einwohnern ist Frankfurt die größte Stadt Hessens und wird in der Umgangssprache auch liebevoll „Mainhatten“ genannt. Das im Jahr 794 erstmals urkundlich erwähnte Frankfurt gehört seit dem Mittelalter zu den bedeutendsten städtischen Zentren in Deutschland. Heute ist Frankfurt einer der wichtigsten internationalen Finanzplätze sowie bedeutendes Industrie-, Dienstleistungs- und Messezentrum. Zahlreiche Finanzinstitute wie z.B. die Deutsche Bank, die Commerzbank sowie die Europäische Zentralbank haben hier ihren Sitz. Der sich durch die Stadt schlängelnde Main ist mit seinem Ufer und zahlreichen Brücken ein prägender Ort des Soziallebens. Etliche Museen und kulturelle Austauschstätten befinden sich hier. Von einer der östlichen Innenstadt-Mainbrücken hat man einen herrlichen Blick auf Altstadt und Skyline. Dieser herrliche Blick lässt einen den Hauch von Großstadt fühlen. Häufig wird er als Illustration für Beiträge über Frankfurt verwendet.

Direkt am Main befindet sich eine Bootsvermietung in Frankfurt, wo man sich auch ohne Führerschein ein kleines Boot mieten und die Hochhausschluchten vom Wasser aus erkennen kann. Vor allem, wenn die Beine schon etwas schwerer sind, ist das Boot eine gute Alternative, um die Sehenswürdigkeiten der Stadt ohne viel Bewegung zu erkunden. Vom Radweg am Mainufer sind auch Abstecher ins Zentrum von Frankfurt möglich. An der Konstablerwache befinden sich ausgewiesene Fahrradparkplätze, wo eine sichere Aufbewahrung gewährleistet wird.

Die Industrie rückt nun immer näher an den Fluss und wird dichter, der Verkehr lauter. Bei Höchst umrunden wir großräumig das Gelände der chemischen Industrie und fahren über eine spektakuläre Werks-Hängebrücke. Über Eddersheim und Flörsheim erreichen wir, riesige Weinberge durchquerend, den Weinort Hochheim am Main mit einer schönen Altstadt (ein Abstecher lohnt).

In Hochheim und Massenheim wurden 185 kulturhistorische Objekte unter Denkmalschutz gestellt. Dazu gehören als Gesamtanlagen die Altstadt von Hochheim und der Dorfkern von Massenheim mit vielen restaurierten Fachwerkhäusern. Für den ungestörten Blick auf die Gesamtanlage Hochheim gelten die zum Main nach Süden abfallenden Weinberge als schützenswerter Grünbereich. Seit der Niederlegung der Stadtmauer zu Beginn des 19. Jahrhunderts blieb die Ansicht von Süden unverändert. Die Stadt wuchs seitdem nur nach Norden, Osten und Westen.

Blickfang in der südlichen Stadtsilhouette ist die Kirche Sankt Peter und Paul, eine im Stil des Barock gehaltene Kirche mit Fresken des 1725 in Söflingen (Ulm) geborenen deutschen Barockmalers Johann Baptist Enderle. Im Jahr 2005 wurde die 1999 begonnene Restaurierung der Fresken beendet.
Quelle und mehr: Wikipedia

Main-Mündung in den Rhein

Gegenüber von Hochheim ist das riesige Opel-Werk in Rüsselsheim nicht zu übersehen. In Mainz Kastel endet der Main-Radweg am Kilometerstein Null und mit Blick auf die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt Mainz am anderen Rheinufer.

Mainz hat rund 215.110 Einwohner. Die Stadt ist Sitz der Johannes Gutenberg-Universität, des römisch-katholischen Bistums Mainz sowie mehrerer Fernseh- und Rundfunkanstalten, wie des Südwestrundfunks (SWR) und des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF). Mainz ist eine Hochburg der rheinischen Fastnacht.

Auch heute sind in der Stadt Mainz viele Zeugnisse historischer Baukultur der Romanik und Gotik erhalten, die das Stadtbild prägen. Bedeutendstes Bauwerk der Romanik in Mainz ist der Mainzer Dom, den Erzbischof Willigis zwischen 975 und 1009 errichten ließ. Da er bereits am Tag seiner Weihe weitgehend abbrannte, wurde er in den Folgejahren immer größer aufgebaut, denn auch 1081 und 1137 brannte der Dom. Er wurde von Erzbischof Bardo, Kaiser Heinrich IV., Erzbischof Konrad I. von Wittelsbach und Erzbischof Siegfried III. von Eppstein durch alle Bauepochen der Romanik weitergeführt. Zu Beginn der Epoche der Gotik wurden auch am Dom gotische Elemente verwirklicht. Unter anderem wirkte der als Naumburger Meister bekannt gewordene Künstler am Dom.
Quelle und mehr: Wikipedia

Rechter Hand geht es in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden (ca. 290.000 Einwohner). Wer Zeit hat, sollte der Innenstadt einen Besuch abstatten. Im Kurhaus, einem im neoklassizistischen Stil erbauten Gebäude, befinden sich Festsäle und die Spielbank Wiesbaden. Der Kurpark wurde 1852 im Stil eines englischen Landschaftsgartens angelegt. Neben der roten, neugotischen Marktkirche am Schlossplatz befindet sich das neoklassizistische Stadtschloss, Sitz des hessischen Landtags. Das Museum Wiesbaden zeigt unter anderem Werke des expressionistischen Malers Alexej von Jawlensky und naturhistorische Objekte.
Quelle und mehr: Wikipedia 

Fotoschau Miltenberg-Rhein auf YouTube

Main-Radweg Teil 1 - Teil 2 - Teil 3 - Teil 4 - Teil 5

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Radreiseführer

Bikeline Rhein-Main und Odenwald

 

Aschaffenburg: Schloss Johannisburg

Seligenstadt

Tulpenpracht im Klostergarten

Hanau: Deutsches Goldschmiedehaus

Hanau: Schloss Philippsruhe

Brüder-Grimm-Denkmal in Hanau

Offenbach: Isenburger Schloss

Frankfurts Skyline

Eddersheim

St. Gallus-Kirche in Flörsheim

Hochheim am Main: St. Peter und Paul

Hochheims idyllische Altstadt



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