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| Autor: Dieter Hurcks Copyright 8/2009 Etappe
3: Von Fritzlar zur Fulda |
Einträge
für Zimmervermieter bis 10/2010 gratis |
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Entlang der Eder nach Guxhagen an der FuldaDie dritte Etappe unserer Ederradtour endet nach 34 km an der Fulda bei Guxhagen, von wo wir aber noch bis Hannoversch Münden weiterfahren. Von unserem Quartier am Rande der Altstadt von Fritzlar geht es wieder steil hinunter zur Eder. Endlich scheint die Sonne, der Regen des Abends ist abgetrocknet. Nun verläuft der Radweg abseits des Flusses neben einer Eisenbahnstrecke bis nach Wabern mit seiner alles überragenden Zuckerfabrik. Sie wurde 1880/81 errichtet und gehört heute zu den ältesten Betriebsstätten der Südzucker AG. Neben Zuckerrüben wird in der Gegend auch viel Kohl angebaut. Schon von Wabern aus sieht man in der Ferne die Felsburg auf einem Basaltkegel über Felsberg. Der Radweg führt nun über eine Landstraße und durch ein Gebiet mit Teichen, vorbei an der Altenburg. Dort wohnten die Felsberger Grafen, ehe sie 1072 auf die größere und festere Felsburg übersiedelten. Der Turm ist einer der höchsten Burgtürme in Hessen und der einzige "Butterfassturm" Niederhessens. "Butterfass-Burg"
über Felsberg Wenige Kilometer weiter, bei Böddiger, soll sich der nördlichste Weinberg Hessens befinden – entdecken konnten wir in vom Radweg aus jedoch nicht. Bei Wikipedia ist zu lesen: „Der Böddiger Berg bei Felsberg an der Eder ist die nördlichste offiziell anerkannte Weinlage in Hessen. Die Lage an der Eder ist einer der ersten ökologischen Weinberge in Deutschland. Der Böddiger Berg gehört zur Weinbauregion Rheingau.“ Hinter Neuenbrunslar ist der Ederradweg offiziell gesperrt, aber – wie meistens üblich in solchen Fällen - keine Umleitung ausgewiesen. Also radeln wir auf Schotter trotzdem weiter. An diesem Tag haben wir nur noch wenige kurze Anstiege zu absolvieren. So geht es hinter Wolfershausen etwa 300 m steil hinauf zum Ort Haldorf. Der Weg nach Grifte führt durch einen Zauberwald mit grün bemoosten Bäumen und bizarren Felsformationen. Hinterm Bahnhof Grifte überqueren wir bei der Wassermühle die Eder und sagen „Tschüs – das war´s“. Kurz darauf fließt die Eder in die Fulda und verliert ihren Namen. Direkt an die Mündung zu gelangen, scheint per Fahrrad unmöglich zu sein. Der Ederradweg führt
nun über eine Landstraße, überquert die Autobahn 7 nach Guxhagen und mündet
in den Fuldaradweg.
verwendeter Radreiseführer:
Links
zur Eder www.hessen-tourismus.de/dynasite.cfm?dsmid=6580 |
Flussnah und flach - so macht Radeln Spaß.
Ein Aufstieg führt bei Haldorf in diesen Märchenwald mit Moos und bizarren Felsen.
Abschied von der Eder auf der Brücke bei Grifte.
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