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| Autor: Dieter Hurcks Copyright 7/2011 Vier
Währungen und vier fremde Sprachen - von Polen ins Baltikum.
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Einträge
für Zimmervermieter |
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Von Danzig nach Riga (2)Durch vier
Länder entlang der Ostseeküste per Rad, Schiff und Bus - Teil 2: nach
Riga
Palanga gehört neben Neringa zu den bedeutendsten Zentren des litauischen Fremdenverkehrs – mit Hotels, Campingplätzen, einer langen Strandpromenade mit Seebrücke und einem Flughafen. Sehr sehenswert ist das in dem im Jahre 1897 im neoklassizistischen Stil erbauten, ehemaligen Palais des Grafen Feliks Tyszkiewicz untergebrachte Bernsteinmuseum, welches von dem ab 1897 angelegten Botanischen Garten umgeben ist. Die katholische Sankt-Marien-Kirche wurde von 1897 bis 1906 nach einem Entwurf des schwedischen Architekten Karl Eduard Strandmann (1867-1946) als neugotischer Backsteinbau mit einem 76 Meter hohen Turm errichtet. Quelle und mehr (Wikipedia) - weitere Infos zu Palanga Entlang
der Ostseestrände fahren wir weiter, ehe die Räder wieder verladen
werden und wir per Bus über die heute verlassene litauisch-lettische
Grenze fahren. Die Abfertigungsgebäude stehen leer und künden
von ganz anderen Zeiten. Viele von uns erinnern sich noch an die Befreiungskämpfe
1991, als die baltischen Staaten um ihre Unabhängigkeit von Russland
kämpften und wir das gebannt im Fernsehen verfolgten.
Im „Barrikademuseum“ in Riga ist diese Epoche dokumentiert. Dieser
Landesteil heißt Kurland. Bei Wikipedia lesen wir: "Sehenswert sind die Innenstadt mit dem alten Speicherviertel, der breite und feinsandige Dünenstrand an der Ostsee sowie die evangelische St. Annakirche (Einweihung: 1587) mit ihrem monumentalen holzgeschnitzten Altaraufsatz von 1697, einem Meisterwerk der Barockzeit, die evangelische Dreifaltigkeitskirche (Einweihung: 1758), ein Wahrzeichen der Stadt in der Nähe des Rosenplatzes. Die Orgel der Dreifaltigkeitskirche war nach dem Umbau im Jahre 1885 durch Barnim Grüneberg noch bis 1912 die größte der Welt mit 131 Registern, vier Manualen und mehr als 7.000 Pfeifen. Sie gehört auch heute noch zu den größten in Europa." Quelle und mehr Bei einer Stadtführung zeigt uns der bei Libau aufgewachsene ältere Herr seine Stadt und erzählt mit viel Herzblut aus ihrer Geschichte. Bei einem Orgelkonzert erfahren wir viel über dieses Instrument und bekommen vorgeführt, welche akrobatischen Leistungen ein Organist bisweilen vollbringen muss. Um alle Register und dazu die Fußtasten bedienen zu können, bedarf es bester körperlicher Fitness.
Auf der Landstraße geht's
Richtung Ventspils.
Auf der weiteren Fahrt besuchten wir einen Imkerbetrieb. Abends
Ankunft in der Hafenstadt Ventspils, von der aus man wie von Klaipeda mit
einer Fähre nach Deutschland reisen kann. Sehenswert sind die gut restaurierte Altstadt sowie der Ostseestrand. Nicht unerwähnt bleiben soll diese Tatsache: Ventspils war im Juni 2004 Austragungsort der Weltmeisterschaft im Gummistiefelweitwurf. Das im Jahre 1290 erstmals erwähnte Schloss des Livländischen Ordens wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet und ist heute das älteste existierende Bauwerk in Ventspils. Quelle und mehr Tag
10: Riga Tipps:
Geld wechselt man in Riga am besten abseits der Haupttouristenrouten, etwa
im Viertel Richtung Markthallen/Bahnhof. Dort war der Wechselkurs am günstigsten.
Auch die Preise für Essen und Trinken sind in Randlage der Altstadt in
der Regel wesentlich niedriger. Riga
ist eine Kopfsteinpflasterstadt und erfordert rustikales Schuhwerk. Die Mädels
der Stadt bewältigen jedoch selbst das gröbste Pflaster artistisch und
mit Grazie trotz oder wegen ihrer hochhackigen Schuhen. Bus
und Straßenbahn günstig Während
in der Altstadt überall ständig gefegt zu werden scheint, findet man
weiter draußen doch manchen ungeleerten Abfalleimer. Toiletten sind in
jeglicher Form und Qualität vorhanden: vom stinkigen Plastikklo bis zur
hochmodernen und sauberen Toilette in Restaurants. Wer höflich fragt,
wird gewöhnlich nicht abgewiesen, das WC zu benutzen. Im Stadtgebiet gibt
es ein Netz und Toilettengebäuden, die oft in Kioske integriert sind.
Hier kostet der Gang Geld (umgerechnet ca. 25 Cent). Preiswert sind auch
die Taxis, während etwa frisches Obst und Kuchen ziemlich teuer sind. Riga
von oben betrachten Jeden
Abend Livemusik In
Riga ist übrigens 2009 der Komiker Heinz
Erhardt geboren, der später u.a. auch in Barsinghausen bei Hannover die
Schule besuchte. Bei der Stadtführung wurde uns das Hotel gezeigt, in dem
er zu Beginn seiner Karriere auftrat.
Blick von St. Petri auf Dom und Strom. Fazit:
Viel gesehen und erlebt Die
kombinierte Rad-Bus-Schiffsreise erweist sich rückblickend als ziemlich
anstrengende Tour mit ausgefülltem Tagesablauf und wenig Zeit für eigene
Aktivitäten. Die Fahrradgesamtstrecke betrug zwar nur rund 340 km,
umfasste aber die reizvollsten Strecken und führte uns zu den Highlights.
Oft waren die Landschaften jedoch sehr monoton und Sehenswürdigkeiten
rar. Aber der Eindruck, den man bei dieser Reise gewinnen kann, ist schon
sehr intensiv und viel berührender, als er vom Fahrerseitz eines Autos
oder aus dem Reisebus je sein könnte. Weitere
Zusatzinformationen zu Land und Leuten sollte sich jeder nach seiner
Interessenslage aus dem Internet beschaffen.
LINKS Riga (lettisch Rīga) ist die Hauptstadt Lettlands und mit 709.145 Einwohnern größte Stadt des Baltikums. Mit über 882.000 Einwohnern in der Agglomeration ist Riga zudem der größte Ballungsraum in den drei baltischen Staaten. Riga ist politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Die alte Hansestadt ist berühmt für ihre Jugendstilbauten und ihre großzügige Anlage sowie für die gut erhaltene Innenstadt, darunter besonders die Altstadt. Die Innenstadt Rigas wurde 1997 zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbe hinzugefügt, wegen des „außergewöhnlichen universellen Wertes“ aufgrund der weltweit einzigartigen Qualität und Quantität der Jugendstilarchitektur bei relativ intakt gebliebenem historischen Stadtgefüge und wegen der Holzarchitektur aus dem 19. Jahrhundert. Riga ist die bevölkerungsreichste
Stadt des Baltikums, die Bevölkerung ist aber seit 1990 stark zurückgegangen
und fällt weiter. Der Rückgang resultiert zum Einen aus der Auswanderung
von Russen, Weißrussen und Ukrainern in den ersten Jahren nach der Unabhängigkeit
sowie aus der Übersiedlung von Angehörigen aller Volksgruppen nach Großbritannien
und Irland in den letzten Jahren, zum Anderen aus niedrigen Geburtenraten.
Wenn sich diese Entwicklung nicht umkehrt, könnte sich die Einwohnerzahl
bis 2050 halbieren.
Die Stationen dieser Tour im Überblick, Preise und Konditionen des Veranstalters finden Sie unter www.masurenradeln.de
Literatur/Radwanderführer
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Lettland: In Liepaja, ehemals Libau, entstand die erste Fußgängerzone des Landes.
Kuldiga wird durch die vielen Holzhäuser bestimmt.
Massiv gebaut: das neue Rathaus von Kuldiga.
Der 240 m breite Wasserfall in Kuldiga.
Störche gibt es auch in Lettland jede Menge.
Die Riesenkuh am Hafen von Ventspils.
An der Nordspitze der Halbinsel Kolka werden unsere Räder wieder verladen - zum letzten Mal.
St. Petri in Riga und Schwarzhäupterhaus: Vom Kirchturm mit Fahrstuhl (!) hat man einen schönen Blick über die Stadt.
Juwele der Architektur: Jugendstilhaus in Riga.
Im Fährhafne legen auch die großen Kreuzfahrtschiffe an - hier die Europa von Hapag Lloyd.
Eine Straße mit den Köpfen bekannter Musiker und Literaten.
Hier sitzt Rigas Zukunft: Kinder lesen gemeinsam in einem neu erhaltenen Buch.
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