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| Autor: Dieter Hurcks Copyright 5/2011 Auf
alten Bahntrassen radeln. |
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für Zimmervermieter |
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Bahnradweg Hessen (1)Von Bad Hersfeld
nach Lauterbach Zwischen
dem südlichsten Punkt des Hessischen Bahnradweges in Hanau und dem höchsten
Punkt der Strecke in Hartmannshain liegen immerhin 463 Höhenmeter, die es
ganz schön in sich haben. Lange behäbige Anstiege wechseln mit kurzen
knackigen Steigungen und ebensolchen Abfahrten. Übernachten am Bahnradweg Hessen Bisweilen
haben wir uns gewundert, wie eine Eisenbahn überhaupt hinauf kommen
konnte. Dennoch: Der perfekt ausgeschilderte und überwiegend sehr gut
befahrbare Bahnradweg in Hessen bietet ein Radelerlebnis par excellence.
Er verläuft streckenweise mit anderen Radrouten wie dem Vulkanradweg, dem
R2/ und dem Fuldaradweg parallel. Radeln Sie mit! Tag
1: Von Bad Hersfeld nach Geisa, 56 km Anreise zum Start nach Bad Hersfeld über Kassel bzw. Fulda. Die Cantus-Bahn kommt mit einer halben Stunde Verspätung an. Trotzdem lassen wir zwei Radler es uns nicht nehmen, Bad Hersfelds Sehenswürdigkeiten zu besuchen: die Stiftsruine, in der die bekannten Festspiele ausgerichtet werden, das Rathaus und die vielen schönen Fachwerkhäuser. Die Kur- und Festspielstadt Die Festspiel- und Kurstadt Bad Hersfeld hat rund 30.000 Einwohner und ist die Kreisstadt des Landkreises Hersfeld-Rotenburg im Nordosten von Hessen. Überregional ist Bad Hersfeld vor allem durch die seit 1951 alljährlich stattfindenden Bad Hersfelder Festspiele bekannt, die in der Stiftsruine abgehalten werden. Die Stiftsruine gilt als die größte romanische Kirchenruine Europas. In der Altstadt gibt es 216 denkmalgeschützte Gebäude. Im Zentrum der Altstadt steht die gotische Stadtkirche, ihr Kirchturm aus dem 14. Jahrhundert ist das Wahrzeichen Bad Hersfelds. Auf dem Kirchplatz steht eine geschlossene Fachwerkbebauung, darunter das ehemalige Küsterhaus (ältestes Fachwerkhaus der Stadt aus dem Jahre 1452). Direkt daneben steht das Rathaus, das um 1371 in gotischem Stil erbaut und von 1607 bis 1612 im Stil der Weserrenaissance um- und ausgebaut wurde. Quelle und mehr Noch
eine kleine Stärkung beim Bäcker in der Fußgängerzone, dann geht es gegen 15.30 Uhr los gen Schenklengsfeld. Auf
dem Großteil der Tour ist die Kalihalde von Heringen unser
Blickfang. Wir umrunden sie auf einer ehemaligen Bahntrasse,
die zu einer Radlerautobahn ausgebaut wurde. Es rollt fast wie von
selbst, kaum Steigungen. Nur mal ab und zu ein bisschen Gegenwind. Seit
über 100 Jahren prägt der Kalibergbau das mittlere Werratal. Weithin
sichtbar ist die Kalihalde von Heringen. Der Monte Kali ist ein
ganz besonderer Berg. Er ist aus fast 150 Millionen Tonnen Salz künstlich
aufgeschüttet und bis über 200 Meter hoch. Tag für Tag wächst er
um etwa 16.000 Tonnen weiter an. Auf den Berg werden die Anteile der geförderten
Rohsalze gebracht, die im Kaliwerk Wintershall unter Tage mit abgebaut
werden müssen, um über Tage die begehrten Kalidüngemittel herstellen zu
können und sich derzeit nicht zu verkaufsfähigen Produkten veredeln
lassen. Wer
Zeit hat, sollte das Werra-Kalibergbau-Museum in der Dickesstraße
1 in Heringen besuchen. Es „erlaubt mit vielen originalen Maschinen, Geräten,
Modellen, Fotos, Filmen und Computeranimationen eine Zeitreise durch über
100 Jahre Kalibergbau im Werratal. Es stellt die Geologie der Lagerstätte,
die Arbeit der Bergleute unter Tage und die Kaliverarbeitung über Tage
von den Anfängen bis heute und die Veränderung der Region durch die
Kaliindustrie dar.“ Sehr informativ ist auch die Homepage des Museums.
Quelle und mehr Wir
staunen über die Dimensionen des weißen Berges und radeln weiter. In Schenklengsfeld
kehren wir neben Deutschlands laut Homepage
der Gemeinde „möglicherweise“ ältester Linde ein. „Die Linde wurde
bereits im Jahre 760 gepflanzt.“ Obwohl der Gasthof nebenan - er heißt
natürlich „Zur Linde“ - an diesem Montag wie fast alle anderen im
Lande auch - seinen Ruhetag hat, schenkt uns der Wirt ein kühles Getränk
ein.
Dieser
führt auf verwunschenen Wegen entlang des Flüsschens nach Unterbreitzbach,
dessen Ufer von seltsam anmutenden Bäumen bewachsen ist, darunter auch
stattlichen Weiden. Windräder, Rapsfelder und mächtige Bäume
beherrschen das Landschaftsbild. Links und rechts Bergeshöhen, aber wir
fahren mit Ausnahme weniger Steigungen auf relativ steigungsarmen Wegen.
Über Wenigentaft und Buttlar nähern wir uns unserem
Tagesziel Geisa in Thüringen. Durch den Ort geht es steil bergauf
zu unserem Quartier am Ortsende. In der Geisschänke nehmen wir unser
verdientes Abendbrot zu uns: Rhönnudeln mit Wildschweingulasch und einer
Riesenportion Salat aus dem hauseigenen Garten. Wegequalität:
Bahnradweg frisch asphaltiert, Ulsterradweg überwiegend geschottert, aber
gut befahrbar. Beschilderung: lückenlos, sehr gut! Kaum Straßennutzung.
Tag
2: Von Geisa nach Schlitz, 78 km Frühmorgens
in Geisa. Die Sonne scheint gegen unsere Rolläden: Da kann niemand
mehr ruhig liegen bleiben angesichts eines so vielversprechenden
Tagesbeginns. Wir frühstücken zeitig, so dass wir schon um 8.30 Uhr mit
der Stadtbesichtigung Geisas beginnen können. Die Stadt Geisa liegt im
Herzen Deutschlands in der Thüringer Rhön. Der
auf dem Markt befindliche runde Marktbrunnen wurde im 17. Jahrhundert aus
Sandstein erbaut. Das
Schloss wird gerade renoviert bzw. umgebaut, wohl zu einem Zweckbau
(Seniorenheim, Hotel?). Es diente als Jagdschloss und Sommerresidenz der
fuldischen Fürstäbte und Fürstbischöfe. Geisas
Schlosspark auf dem Gangolfiberg bietet einige Überraschungen wie das
„Zentgericht“, die einzige in Thüringen erhaltene mittelalterliche
Gerichtsstätte. Das Zentgericht war eine mittelalterliche Gerichtsstätte
(etwa ab dem 11. Jh.) für einen Unter- oder Gerichtsbezirk. Die
Verhandlungen wurden von dem vom Landesherrn eingesetzten Zentgrafen
geleitet. Quelle und mehr Die
Gedenkstätte Point Alpha
liegt droben auf dem Berge, was uns angesichts des warm zu werdenden
Wetters als zu strapaziös erscheint. Am authentischen Ort der Geschichte
präsentiert diese Gedenkstätte die Konfrontation der beiden Machtblöcke
im Kalten Krieg und die leidvolle Zeit der innerdeutschen Teilung. Auf
der Homepage lesen wir: „Die Gedenkstätte Point Alpha ist in ihrem
Gesamtkomplex ein unvergleichliches Zeitzeugnis und ein einzigartiger
Lernort der Geschichte. Hier standen sich die Vorposten von NATO und
Warschauer Pakt vier Jahrzehnte lang Auge in Auge gegenüber. Point Alpha
präsentiert am authentischen Ort die Konfrontation der beiden Machtblöcke,
den Aufbau der Grenzanlagen mit ihren Sicherungselementen, militärische
Abläufe sowie das Leben an und mit der Grenze aus der Sicht der Bevölkerung.“ So radeln wir bald auf einer kleinen, aber fein asphaltierten Straße gen Schleid und Motzlar. Ulstertalradweg und Bahnradweg Hessen verlaufen hier wieder auf gemeinsamer Trasse. Sehenswert ist ein Abstecher nach Tann hinein, wo das Museumsdorf einen Besuch lohnt. Die historische Rhönstadt erzählt von der bis ins Mittelalter zurückreichenden Geschichte der Reichsritter von Tann. Schloss und Elf-Apostel-Haus sind weitere Highlights.
Das Stadttor ist das Wahrzeichen
von Tann. Auf
der Homepage von Tann erfahren wir: Das Städtchen Tann liegt in
einem Landzipfel der hessischen Rhön, der wie ein Pilz nach Thüringen
hineinragt. Die Demarkationslinie zwischen der amerikanischen und der
sowjetischen Besatzungszone bzw. nach 1949 die innerdeutsche Grenze
umschloss Tann mit seinen ca. 5.000 Einwohnern von drei Seiten. Nach der
Schließung der innerdeutschen Grenze am 26. Mai 1952 wurde die Straßenverbindung
von Tann in das thüringische Kaltennordheim gesperrt. Damit waren die
traditionell engen Verbindungen in die thüringische Rhön abgeschnitten. Um
dem Großen Interesse von Anwohnern und Besuchern an der inndeutschen
Grenze entgegenzukommen, eröffnete das Zollgrenzkommissariat 1987 mit
Unterstützung des Ministeriums für innerdeutsche Beziehungen in Tann
eine „Informationsstelle Grenze zur DDR“. Auf Initiative der Stadt Tann wurde diese mit dem Zusatz „ehemalige Grenze“ auch nach der Grenzöffnung 1989 weitergeführt. Die Ausstellung vermittelt die Geschichte der deutschen Teilung und der innerdeutschen Grenze durch zeitgenössische Presseberichte, Fotos, Exponate und einen Videofilm. Ferner können sich die Besucher anhand eines Modells über die ehemaligen Grenzsperranlagen in der Rhön informieren. Quelle und mehr
Das Museumsdorf in Tann lohnt einen Besuch. Wir
rollen wieder hinab zum Bahnradweg, radeln durch ein blühendes Tag mit
leuchtendem Raps und einem Meer von reifem Löwenzahn, wie ihn Kinder
gerne als Pusteblumen nutzen. Bald gelangen wir nach Aura. Hier
besteht die Möglichkeit zu einem Abstecher über Hilders nach Wüstensachsen.
Doch 13 km hin und wieder zurück erscheinen uns dann doch als zu viel. So
machen wir uns direkt auf den Weg nach Steinbach. Der Milseburgradweg verläuft
hier parallel. Tunnel-Kühlschrank Bei Wikipedia ist zu lesen: Der Milseburgtunnel ist ein 1173 m langer, 1889 eröffneter, ehemaliger Eisenbahntunnel der Rhönbahn und heutiger Radwegtunnel des Milseburgradwegs nahe dem Berg Milseburg im hessischen Teil der Rhön, einem Mittelgebirge in Bayern, Hessen und Thüringen. Nach der Stilllegung der Rhönbahn ist der einstmals eingleisige Milseburgtunnel seit 2003 im Sommer Teil des Milseburgradwegs. Er ist daher tagsüber beleuchtet und wird zur Sicherheit der Benutzer durch Videokameras überwacht. Im Tunnel befinden sich außerdem Notrufsäulen mit einer direkten Verbindung zur Polizeistation in Hilders. Der Milseburgtunnel ist im Winter Ruheraum für Fledermäuse und daher vom 1. November bis zum 31. März zu deren Schutz gesperrt. Im Inneren des Tunnels herrschen fast konstante Temperaturen zwischen 8 und 10 °C. Quelle und mehr Am Tunnel sind wir auf rund 540 m über Meereshöhe, danach geht es bis Fulda fast durchgehend bergab. Nur zur Autobahn und kurz vor der Bischofsstadt sind noch mal ein paar Höhenmeter zu bewältigen.
Der Dom zu Fulda. Klar, das wir in Fulda eine ausführliche Stadtrundfahrt unternehmen und uns für die letzten Kilometer auf dem Fuldaradweg nach Schlitz stärken. In der Gaststätte „Schwarzer Hahn“ gibt es eine radlerfreundliche Kleinigkeit, die ausreichend satt macht und dazu auch noch hervorragend mundet. Fulda wurde bereits 744 gegründet und bietet viele Sehenswürdigkeiten und Kunstschätze aus einer über 1250-jährigen Geschichte. In keinem Architekturführer fehlen der barocke Dom und die romanische Michaelskirche. Das Stadt- oder Residenzschloss, die Adelspalais, die Orangerie und weitere sehenswerte Bauwerke bilden das Barockviertel, ein Ensemble von hohem städtebaulichem Wert. Das Barockviertel ist mit seinen Bauwerken ein bemerkenswertes Ensemble des 18. Jahrhunderts. Diese herrschaftlichen Gebäude wurden von dem Baumeister Andreas Gallasini geschaffen. Liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser, versteckte Plätze, blühende Gärten und Parks, alte Handwerksbetriebe, malerische Innenhöfe, spannende Museen, gemütliche Restaurants und Cafés laden zum Verweilen ein. Alles Wichtige über Fulda gibt es hier.
Das Stadt- und Residenzschloss
in Fulda. Wir verlassen die Stadt nach Norden und folgen nun dem Fuldaradweg durch schöne Auen und schattigen Wälder. Landschaftlich ein wahrer Hochgenuss. Ein alter Wehrturm bei Lüdermünd zeugt von den Verteidigungsstrategien früherer Herrscher. Bei Pfordt wird ein Freizeitzeit auch an diesem Dienstag nach mittag schon fleißig genutzt. Letzte kurze Pause in Pfordt, ehe wir den Tempelberg halb umrunden und die Türme von Schlitz ins Blickfeld tauchen. Ziel erreicht. Übernachten am Bahnradweg Hessen Schlitz
Schöne Fachwerkhäuser machen Schlitz zu einem Juwel. Das Benderhaus, erbaut um 1600, war ursprünglich als Fruchtboden und Speicherraum der Schlitzer Herrschaft eingerichtet. Quelle Bei
Wikipedia erfahren wir: Der Name Schlitz wurde 812 erstmals
urkundlich erwähnt. Durch die fünf Burgen der Stadt ist Schlitz über
Hessen hinaus bekannt und wird daher auch als Romantische Burgenstadt
Schlitz bezeichnet. Eine Besonderheit bildet der sog. Burgenring - der Innenstadtbereich der Stadt Schlitz, der auf einem Hügel liegend, mit seiner Ansammlung von Burgen, Türmen, Herrenhäusern, der Stadtkirche und vielen Fachwerkhäusern ein gut erhaltenes, geschlossenes historisches Ensemble darstellt. Wegen des Burgenringes und der landschaftlichen Lage der Stadt wurde Schlitz in früheren Zeiten als das „hessische Rothenburg“ bezeichnet. Quelle und mehr
Burgruine Wartenberg bei Lauterbach: Ruine einer Höhenburg etwa einen Kilometer östlich von Angersbach auf einem flachen Felssporn oberhalb des kleinen Flusses Lauter. Die Ruine gab Angersbach und Landenhausen nach ihrem Zusammenschluss 1972 den Namen und 1978 das Wappen. Weiterhin gilt die Burgruine als das Wahrzeichen der Gemeinde und steht zudem unter Denkmalschutz. Quelle und mehr
Zeitiger
Aufbruch in Schlitz. Es hat minimal genieselt, doch Wind und Wärme haben
die Feuchtigkeit schnell beseitigt. Nach kurzer Orientierungsphase sind
wir bald wieder auf dem Bahnradweg Hessen, der nun mit dem Vulkanradweg
parallel verläuft. Tolle Wege durch die Ruhe der Natur, tatsächlich blühende
Landschaften und ein zunehmenden freundlicher werdender Himmel. Bald sind
die miesen Vorhersagen der Wetterfrösche vergessen und wir tasten uns
allmählich immer höher hinauf - schließlich bis auf 565 m, ehe eine
lange Abfahrt beginnen sollte. Doch bis dahin liegt noch allerlei Interessantes am Wege. Wir radeln durch das Tal der Schlitz, einem Nebenfluss der Fulda. Bei Bad Salzschlirf mündet die Lauter in die Schlitz. Dieses Flüsschen fließt - klar doch - durch das nette Fachwerkstädtchen Lauterbach (Hessen!) am Naturpark Hoher Vogelsberg. Schon am Ortseingang macht ein Schild auf die Geschichte von dem Mann aufmerksam, der in Lauterbach seine Strümpfe vergessen hat und deshalb nochmal zurück gekehrt ist. „In Lauterbach hab’ ich mein’ Strumpf verlor’n“, sagt ein bekanntes Volkslied, das aus der Zeit des Gesellenwanderns stammt. Quelle und mehr Lauterbach
ist "staatlich anerkannter Luftkurort". Altstadtkern mit
historischen Fachwerkhäusern und Resten der mittelalterlichen Wehranlage
- Ankerturm; "Gerberviertel" an der Lauter mit Promenade und
Schrittsteinen mit Strolchdenkmal; Barock-Rokoko-Stadtkirche -
Fachwerkkirchen in Heblos und Rimlos - klassizistische Kirche in Maar;
Burg, Stadtschloss Hohhaus mit Museum, Schloss und Park Eisenbach, Schloss
Sickendorf; Stadtmühle, Strumpfbrunnen, Schulbogen; Goldener Esel - das längste
Fachwerkgebäude in Hessen; Jugendstilhalle in der Kernstadt,
Jugendstilfachwerk in fast allen Stadtteilen, Gründerzeitbauten;
"Vogelsberger Urgestein" am Hasenköppel, Altholzinsel am Hainig
- Aussichtsturm. Quelle
und mehr Ab
Lauterbach (Hessen) folgen wir dem Eisenbach und passieren rund
vier Kilometer weiter das 1217 erstmals urkundlich erwähnte Schloss
Eisenbach, das mächtig auf einem Berg rechts des bestens
asphaltierten und perfekt ausgeschilderten Radweges über uns thront. Auch Herbstein wirkt wie auf einem Thron: Die Stadt wurde auf einem Vulkankegel erbaut und erinnert mich an die vielen Städtchen in der Toscana, die ebenfalls schon von weit her aufgrund ihrer prädestinierten Lage zu sehen sind. Ab Herbstein rollen wir auf dem Südbahnradweg weiter, der in Hartmannshain, etwa sieben Kilometer hinter Grebenhain, nach Südosten abzweigt. An
diese Stelle gelangen wir nach der Schleife über Hanau und Birstein auch
wieder zurück (siehe Karte oben). Fortsetzung Teil 2: Hanau-Schleife Etappen Die
KMZ-Dateien stellen die gefahrene und aufgezeichnete Route in
Google Earth dar. Voraussetzung ist, dass die Software auf Ihrem PC
installiert ist.
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Spickzettel
Copyright Kartographie Muggenthaler, Stadtplatz 19, 94209 Regen
Start am Rathaus von Bad Hersfeld.
Sehenswert: Stiftsruine Bad Hersfeld.
Bronzedenkmal für Konrad Zuse (links) und Konrad Duden: Konrad Duden (1829–1911) war von 1876 bis 1905 Direktor des königlichen Hersfelder Gymnasiums. Konrad Zuse (1910–1995), Ingenieur und Computerpionier; verlegte seinen Firmensitz 1957 nach Bad Hersfeld
Toller Radweg: Bahntrasse bei Lampertsfeld.
Der riesige Kaliberg bei Heringen.
Blühender Raps am Ulsterradweg.
Das Rathaus von Geisa in Thüringen.
Kastanienblüte in Motzlar.
Tann: das Naturmuseum.
Entlang des Hessischen Bahnradweges finden sich viele Informationen für Radler - u.a. auch Hinweise auf Quartiere zum Übernachten.
Kleine, verkehrsarme Straßen sorgen für zügiges Fortkommen - trotz einiger Steigungen.
Der Milseburgtunnel kommt in Sicht.
Kühl ist es im Milseburgtunnel: nur acht bis zehn Grad Celsius lassen die 1,2 km ziemlich lang werden.
Ab Fulda geht´s entlang der Fulda nach Schlitz.
Tolle Wege: Da macht das Radeln richtig Spaß.
Der Marktplatz von Schlitz: Der Marktbrunnen diente früher als Schöpfbrunnen zur Wasserversorgung der Innenstadt. Der Steintrog wurde in seiner jetzigen Form im 16. Jahrhundert erstellt. Quelle
Blick
auf Schlitz.
Skulptur zum Lauterbacher Strumpflied (Link mit Infos und zum Anhören des Strumpfliedes).
Blick auf Lauterbach von der Lauterbrücke aus.
Schönes Städtchen: Lauterbachs Zentrum.
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