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Das ehemalige Kohlerevier neu entdecken

Radatlas Ruhrgebiet 

180 Seiten, ISBN 978-3-85000-255-4, Preis: 12,90 Euro

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Die schönsten Radtouren im Ruhrgebiet. Mit Route der Industriekultur.

Der Bikeline-Radwanderführer "Radatlas Ruhrgebiet" macht neugierig darauf, eine Region per Fahrrad zu entdecken, die viele immer noch für staubig und rußig halten. Dabei ist vom "Pütt" nicht mehr viel übrig geblieben, wie ich ihn noch in meiner Kinder- und Jugendzeit in den 1950er und 60er Jahren erlebt habe.

Das Ruhrgebiet hat etwa fünf Millionen Einwohner und gilt als größtes Ballungszentrum in Deutschland. War das Revier einst größter industrieller Ballungsraum in Europa, so bietet es heute großen Freizeitwert auch für Radler.

Der Beginn der Kohlekrise 1957 brachte einen nachhaltigen Strukturwandel im Ruhrgebiet mit sich. Dmeisten Zechen wurden stillgelegt, der Bergbau wanderte zu den nördlichen Ausläufern der Region. Im Zuge der Neuorientierung wurden Industriebrachen rekultiviert und neuen Nutzungen zugeführt: es entstanden zahlreiche Industriedenkmäler, Naherholungszonen und Parklandschaften. Außerdem wurde der Wechsel vom Produktions- zum Forschungsstandort angestrebt, neben Universitäten und Gesamthochschulen wurden Wissenschaftsparks und Technologiezentren gegründet.

Aufgrund der umfangreichen Rekultivierungsmaßnahmen gilt das Ruhrgebiet heute als eine der reichsten Kulturlandschaften Europas. In der Region gibt es zahlreiche Industrie- und Technikmuseen, industriegeschichtliche Stätten sowie eine rege Kulturszene mit Theatern und Konzerthäusern. Nicht zuletzt aufgrund dieser hohen Dichte an Kultureinrichtungen waren Essen und das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas 2010.

Die Gesamtlänge aller 18 im Ratatlas vorgestellten Touren beträgt rund 980 Kilometer. Die Varianten und Ausflüge haben eine Länge von 137 Kilometern.

Wegequalität und Verkehr werden zu jeder der 18 Touren im Detail erklärt. Die Wegequalität im Ruhrgebiet lässt sich jedoch im Allgemeinen als gut bis sehr gut einstufen, da die Routen meistens auf Radwegen und (Land-)Straßen verlaufen. Verkehrsbelastungen treten nur auf kurzen Teilabschnitten auf. Generell wurde versucht, die Routenführung auf Radwege, ehemalige Bahntrassen, Dammwege und ruhige Straßen zu beschränken, um eine zu starke Verkehrsbelastung für die Radler zu verhindern.

Die Route der Industriekultur und die Rotbach-Route sind einheitlich und durchgehend ausgeschildert. Nähere Informationen bezüglich der Beschilderung finden sich bei den Charakteristiken der einzelnen Touren.

Die Route der Industriekultur bin ich schon zu einem großen teil gefahren. Nachzulesen hier.


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