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Verkehrsregeln gelten auch für Radfahrer

Viele Verstöße wie Telefonieren während der Fahrt und freihändiges Fahren registriert

(mpt112). Der Raum auf Deutschlands Straßen ist knapp: Autofahrer, Fußgänger, Radfahrer und der öffentliche Nahverkehr müssen sich Wege und Plätze teilen. Aus dem früher weitgehend friedlichen Miteinander ist inzwischen oftmals ein Kampf "jeder gegen jeden" geworden. Vor allem Radfahrer haben mittlerweile ein Imageproblem: Immer häufiger werden sie von anderen Verkehrsteilnehmern als rücksichtslose Rüpel angesehen.
Auch Radler müssen sich an Verkehrsregeln halten

Dabei ist die Theorie so einfach: In einer aktuellen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Ergo Direkt Versicherungen äußerten 86 Prozent der Befragten die Ansicht, dass die Verkehrsregeln unbedingt für alle Verkehrsteilnehmer zu gelten hätten. Nur eine Minderheit von 14 Prozent wollte Radfahrern in gewissen Situationen Sonderrechte einräumen.

Die Praxis in den Städten sieht vollkommen anders aus. Viele Radler halten sich an keine Regel und bringen Fußgänger und Autofahrer in gefährliche Situationen. Sie befahren Bürgersteige, überfahren rote Ampeln oder schlängeln sich an Autos vorbei. Viele Pedalritter lieben das Risiko: etwa dann, wenn sie beim Radeln mit dem Handy telefonieren oder beim Freihändigfahren eine SMS verschicken. In München machte die Polizei im Sommer 2011 über einen Zeitraum von drei Wochen die Probe aufs Exempel und kontrollierte 12.500 Radler. Das Ergebnis: Knapp 7.600 von ihnen und damit weit mehr als 60 Prozent hatten gegen Verkehrsregeln verstoßen, allein 2.100 waren bei Rot über die Ampel gefahren.

Haftpflicht ist unverzichtbar

Auch angesichts dieser Situation ist für jeden, der mit dem Fahrrad unterwegs ist, eine private Haftpflichtversicherung unverzichtbar. Denn nach dem Gesetz kann jeder für Schäden, die er verursacht, in unbegrenzter Höhe haftbar gemacht werden. "Wird bei einem Unfall jemand so schwer verletzt, dass er lebenslang nicht mehr arbeiten kann oder pflegebedürftig wird, kann dies für den Verursacher sogar den finanziellen Ruin bedeuten", warnt Edgar Schmitt von den Ergo Direkt Versicherungen. "Doch die private Haftpflichtversicherung sichert solche Schäden ab."

Viele Radler verstoßen gegen Verkehrsregeln und verursachen Unfälle. Eine private Haftpflichtversicherung ist deshalb unabdingbar. 

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