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Ran
ans Rad: Radeln mit Fahrradanhängern
ADFC:
Fahrradanhänger sind eine echte Entlastung
Moderne
Fahrradanhänger für Lasten und Reisen lassen sich vielseitig einsetzen. Zum
Ab- und Unterstellen können sie mit wenigen Handgriffen zerlegt werden, und der
technische Standard ist überwiegend hoch. Das berichtet der Allgemeine Deutsche
Fahrrad-Club (ADFC) im Rahmen einer Fahrradanhänger-Marktübersicht in der
aktuellen Ausgabe seines Mitgliedermagazins Radwelt.
Moderne
Anhänger sind Hightech-Geräte und Qualitätsprodukte, sie kosten zwischen 250
und 500 Euro. Doch die Investition lohnt sich, so der ADFC: Mit dem Hänger
lassen sich schwere und sperrige Güter transportieren, für die sonst das Auto
bewegt wird. Zum Vergleich: Der Kofferraum eines Golfs fasst gut 300 Liter.
Transportanhänger bieten ein Volumen von 50 bis 200 Litern und vertragen bis zu
100 Kilogramm Zuladung. Anhänger sind damit als Transportmittel eine echte
Entlastung, und man fährt das Transportgut von Tür zu Tür, statt von
Parkplatz zu Parkplatz.
Auch
auf Reisen erleichtert ein Anhänger das Radfahren. Mit voll bepackten Rädern
wird das Fahren schwerfällig, liegt das Gepäck hingegen im Hänger, ist es nur
noch beim Anfahren, Bremsen und an Steigungen zu spüren. Das Verstauen
sperriger Gegenstände wie Zelt oder Schlafsack wird zum Kinderspiel. Dafür
sind auch einspurige Anhänger gut geeignet. Sie laufen sehr schön in der Spur
des Fahrrades, aber sie müssen mit im Gleichgewicht gehalten werden. Mehr als
25 Kilogramm Zuladung sind deshalb nicht empfehlenswert und meist auch nicht
erlaubt. Für größere Zuladung und an voll gefederten Fahrrädern empfiehlt
der ADFC zweispurige Anhänger.
Weitere
Informationen bietet der InfoClip „Fahrradanhänger“, den ADFC-Mitglieder
kostenlos im Mitgliederbereich unter www.adfc.de/mitglieder im pdf-Format
herunterladen können.
Das ADFC-Magazin Radwelt berichtet regelmäßig über Trends und Tipps rund ums Fahrrad. Die Radwelt erscheint alle zwei Monate und ist im ADFC-Mitgliedsbeitrag enthalten. Informationen zur Mitgliedschaft gibt es beim ADFC, Postfach 10 77 47, 28077 Bremen, Infoline: 0421/34629-0, E-Mail: kontakt@adfc.de oder im Internet unter www.adfc.de . (Pressemitteilung Juni 2005)