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Radfahrer! Meidet den Bahnhof Uelzen.

Die Bahnsteige sind zu tief, oder anders herum, man muß sein Fahrrad einen Meter anheben, wenn man es in den Zug schieben will. Die Türen sind nur 70 cm breit und ein betriebsfertiges Reiserad wiegt etwa 50 kg. Es dürfte nur wenigen Frauen überhaupt gelingen, ihr Fahrrad in den Zug nach Hannover zu verladen.

Die Treppen zu den Bahnsteigen sind steiler als auf anderen Bahnhöfen. Irgendwelche Hilfen fehlen. Fahrräder müssen über die Treppen getragen werden.

Wenn man sein Rad trägt (50Kg) stößt das Hinterrad leicht an die oberen Stufen, was das Gefühl auslöst, man würde das Gleichgewicht verlieren und mitsamt dem Rad die Treppe hinunter fallen. Bei der Aufwärts-Treppe ist dasselbe Problem, nur daß man meint, man würde jetzt rückwärts die Treppe runter fallen.

Die Leistungen der Bahn beschränken sich auf den Hinweis auf der Fahrradkarte, daß das Gepäck vom Fahrrad genommen werden muß. Ihr Fahrradfahrer! Wenn Euch eure Gesundheit lieb ist, vermeidet es in Uelzen in den Zug nach Hannover einsteigen zu wollen. Den Herren Mehdorn und Tausendwasser sei gedacht. (Fritz Bredemeier, ADFC Burgdorf/Uetze Juli 2005)

 

Hier gibt es nur einen Aufzug für ein einziges Gleis. Ich weiss aber nicht mehr für welches Gleis. Auf jeden Fall nicht für das Umsteigen von und in Richtung Salzwedel. Schieberinnen gibt es auch nicht, sondern "Hundertwasser"kehlen zwischen Treppen und Wand. (Walter Klingenhäger, Vorsitzender des ADFC-KV Lüneburg, 8.7.2005)