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Bahn und Fahrrad

Einzelne Fahrradkarte für den Nahverkehr ziehen: Ich habe (Juni 2010) ca. 20 Minuten probiert, bis ich es endlich geschafft habe, eine einzelne Fahrradkarte für den Nahverkehr zu ziehen. So geht es: Unter "Spezialangebote" auf "Freizeit und Aktionen" klicken - dort findet man unerwartet die Fahrradkarte. Muss man erst mal drauf kommen!
Gut: Beim Wochenendticket und bei den Ländertickets kann man, sofern erforderlich, die Fahrradkarte gleich mit bestellen. Das geht jetzt auch beim Fahrkartenkauf im Internet.

Sonderpreise nutzen: Ab 92 Tage vor dem Reisetag können die verbilligten Tickets gekauft werden. Man muss sich jedoch sputen und bei attraktiven Strecken schon mal nachts um 0.00 Uhr buchen. Bisweilen werden diese Tickets nicht aufgeführt, wenn z. B. ein Privatbahn beteiligt ist.

Bundesweites Bahn-Ticket wieder abgeschafft: Das vom 1. August 2009 bis 31. Januar 2010 angebotene "Quer-durchs-Land-Ticket" wurde wieder abgeschafft, weil die Käufer damit laut Zeitungsberichten längere Strecken zurücklegten, als von der Bahn einkalkuliert. Sprich: Die Bahn kam beim Preis pro Kilometer nicht auf ihren angepeilten Schnitt. - Nun soll an einem "neuen Angebot" gebastelt werden. Wie wäre es, wenn man gegen Aufschlag von 10 oder 15 Euro ein Länderticket auch noch in einem angrenzenden Bundesland nutzen könnte? Dann wäre zumindest die Maximalstrecke "gedeckelt".

Fahrradmitnahme bei der Bahn: 2007 von 3 Euro auf stolze 4,50 Euro! erhöht = 50 % Preiserhöhung! In einigen Bundesländern wie Rheinland-Pfalz ist die Fahrradmitnahme jedoch ganztags kostenlos. Vorbildlich!

Bei der Deutschen Bahn ist der Hinweis auf das Mehrzweckabteil so klein, dass er von den meisten Passagieren übersehen wird. Diese sitzen dann auf den Klappsitzen und blockieren die Fahrradstellplätze. Das führt immer wieder zu Zwistigkeiten.

Das Schild inn dieser Privatbahn zwischen Warburg und Brilon ist nicht zu übersehen.

Noch ein Trick: Klappsitze ganz raus, wie im Metronom (siehe unten), oder in der Fahrradsaison gegen Herunterklappen arretieren.

Tipps und Tricks, wie man sich das Leben leichter macht - Ausführung erfolgt auf eigene Gefahr!

Wer viel mit Fahrrad und Bahn unterwegs ist, kann ein Klagelied singen über die vielen Unzulänglichkeiten an Fahrzeugen und Bahnhöfen. Man gewinnt den Eindruck, dass weder die Konstrukteure der Waggons noch die Erbauer und/oder Modernisierer der Bahnhöfe jemals mit Bahn und Fahrrad gereist sind. Deshalb muss der bahnreisende Radler sich einiges einfallen lassen, um sich vor allem das Umsteiger leichter zu machen. So kann man Rolltreppen ebenso benutzen wie Koffertransportbänder, was allerdings einige Übung erfordert (Fahrrad ganz gerade stellen und beide Bremsen anziehen). 

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Gepäckbandtransportband:
für Bandscheiben-Geschädigte
oft die einzige Möglichkeit, das Fahrrad mitsamt Gepäck auf den Bahnsteig oder wieder herunter zu bekommen ...

Bei Überlast bleiben sie aber stehen!

Vorbildlich: Rampen in Minden, Haste u.a.

Lehrte: Das Geländer ist hier, wie auch anderswo oft zu sehen, zu tief angebracht, so dass die Packtaschen im Weg sind und beschädigt werden können.

Hier ein paar Tipps - das Befolgen der Tipps erfolgt auf eigene Gefahr, keine Haftung bei Unfällen oder Strafzetteln; für einen Hinweis auf aktuelle Änderungen bin ich dankbar - Kontakt

Fahrkartenautomaten der Bahn: Mit ein paar Trockenübungen vorher geht es inzwischen leichter, die richtige Karte zu ziehen. Denn die Software wurde dankenswerter Weise bedienerfreundlicher programmiert. Super: Bei Wochenendticket und Ländertickets kann man nun in einem Rutsch auch gleich die Fahrradkarten kaufen und erhält nur noch ein einziges Ticket ausgedruckt!

Hilfreich: Bahnhofssuche im Internet 

Wo ist das Fahrrad-Abteil, vorne oder hinten? Bei den meisten Zügen ist das Fahrrad im Steuerwagen. Also von der Bahnsteigmitte aus auf den nahenden Zug spähen. Ist die Lok vorne, dann gegen Fahrtrichtung zum Bahnsteig-Ende laufen. Sonst eben in Fahrtrichtung zum Bahnsteiganfang. Verbesserung: Bei Bahnhöfen mit elektronischer Zuganzeige wird bisweilen der Standort des Fahrradabteils angegeben. Es tut sich was bei der Bahn!
Vorbildlich ist das riesige Fahrradabteil des Metronoms. Es hat keine Sitze, so dass keine "blinden" Passagiere im Wege sitzen können wie das bei der Deutschen Bahn die Regel ist und immer wieder zu Ärger führt.

Auf Bahnhöfen mit elektronischer Anzeige haben wir schon erlebt, dass dort der Standort des Fahrradabteils angezeigt wurde.

Thema Reservierung im Metronom: Zwischen Hamburg und Rothenburg bzw. Uelzen/Göttingen fährt der Metronom, eine Privatbahn. Beim Kauf einer Fahrkarte bei der DB steht "reservierungspflichtig", die DB kann aber keine Reservierung machen! Des Rätsels Lösung: Die Reservierung ist nur für Gruppen (ab 8 Personen) notwendig.

Wahn(witzige)-Ansagen bei der Bahn (Zwiebelfisch in spiegel online) 
"Der ICE 611 von Dortmund nach München über Frankfurt, Mannheim, Stuttgart, trifft in der Ankunft voraussichtlich fünf Minuten später ein." 
Oder "Aus diesem Zug bitte alle aussteigen! Dieser Zug endet hier!" 


Bahnhöfe - alle Tipps ohne Gewähr und auf eigene Gefahr, keine Haftung! Ihre Erfahrung bitte hier melden!

Anklam: nur zwei Bahnsteige, Bahnsteig nach Berlin ebenerdig erreichbar

Bad Kreuznach (Naheradweg) hat nur Treppen. Bei der Bahnhofsaufsicht melden, die lässt einen über eine Furt die Gleise passieren. Evtl. beim Zugschaffner voranmelden. (Helmut Lorenz 15.5.2007)

Berlin (Hauptbahnhof): In den tierisch langsamen, gleisbezogenen Fahrstühlen sind die Ebenen mit U1, U2 u.s.w. ausgeschildert, womit man als Ortsfremder wenig anfangen kann. Man muss also genau aufpassen, damit man nicht zu früh aussteigt. Falls doch, geht es auch per Rolltreppe hoch zum Bahnsteig (5/2010)

Berlin Ostbahnhof: modernisiert; Rolltreppen bzw. geräumige Aufzüge

Bingen: keine Hilfen; Reisecenter am Sonntag geschlossen, nur zwei Automaten

Braunschweig: keine Schieberinnen; Benutzung des Koffertransportbandes möglich (11/04), aber verboten; an beiden Enden der Bahnsteige Rampen und Verbindung zu allen Bahnsteigen wie (in Hannover); am östlichen Ende sogar Ausgang nach draußen (z.B. zur Gaststätte mit Biergarten) mehr

Bremen: Hier sind die Lifte so gestaltet, dass man beim Transport mit 2 Rädern nicht mehr rauskann, da die Ausgangstür (mittig) im 90° Winkel zur Eingangstür gebaut ist. Auch mit einem Rad gibt es daher schon Probleme, es muß Servicepersonal vor Ort sein, da die Lifte aufgeschlossen werden müssen (Zeit genug einplanen) (Nov. 2004);
die Fahrstühle sind so lahm, dass man frühzeitig anreisen sollte (Okt. 2008)

Bremerhaven: notfalls Rad mit dem Gepäckband transportieren - das will aber gelernt sein (Rad unbedingt gerade halten, da das Band abschaltet, sobald das Gumminband verschoben wird) (Okt. 2008)

Brilon-Wald: Nur Tunnel mit Treppen; beim Umsteigen in den Zug nach Willingen bleibt als Ausweg ein Pfad über die Gleise. Aber Vorsicht! (5/2009)

Buchlohe: Lift vorhanden und meisst auch in Betrieb, wird auch schnell wieder repariert. (Linda Rabe, 15.11.05)

Bützow (Strecke Ueckermünde-Bützow): Beim Umsteigen geht es nach Auskunft einer Schaffnerin unten durch; wer hat Erfahrungen dort gemacht?

Burgdorf bei Hannover: Fahrstuhl vorhanden, aber keine brauchbare Schieberinne (nur am alten Aufgang 3 cm neben der Wand)

Celle: Hier gibt es immerhin am S-Bahnsteig (Gleis 3) einen Fahrstuhl. (11/04)

Cottbus: Bei einigen Bahnsteigen muss man den Tunnel zum Ende wieder verlassen (ist einfach zu Ende), um zum Ausgang zu gelangen. Über einen weiteren Bahnsteig geht dann ein Lift zu einem weiteren Tunnel, über den man dann den Ausgang erreicht. Ganz schlecht ausgeschildert, den Lift kann man erst nach Umrundung des Liftschachtes sehen. (11/04)

Dessau: Fahrstühle zu kurz und unendlich langsam. Max. ein Fahrrad passt mit Mühe hinein.

Dresden-Neustadt: Umsteigen kein Problem in diesem Falle - Gleis 7 und 8 liegen auf dem gleichen Bahnsteig

Donaueschingen: Es gibt eine Gleisüberführung, die aber nicht ohne Begleitung benutzt werden darf; kostete sonst Strafgeld, ausser natürlich, die Bahnpolizei hat grad Mittagspause und keine Lust den Fall aufzunehmen. (Linda Rabe, 15.11.05)

Dortmund: Fahrstühle und Rolltreppen auf einigen Bahnsteigen

Dresden: Bahnhof im Umbau; auf der unteren Ebene keine Probleme (6/2005)

Düsseldorf Hbf.: Die Fahrstühle in der Haupthalle nehmen keine Fahrräder mit. Im Quertunnel ist der Transport möglich. Gleis 10: keine Rolltreppe.
Eingesandt von Anja Wilken, Düsseldorf: Im Nordtunnel gibt es für jedes Gleis Aufzüge (beschildert); Langsame Aufzügen: Passen dort zwei Fahrräder hinein? Nur, wenn nicht noch Passagiere zusteigen. Zwei beladene Räder müssen dann eines vor- und eines rückwärts hineingestellt werden. Bei langen Reiserädern müssen evtl. die Vorderräder etwas eingeschlagen werden.
Vom Bertha-von-Suttner-Platz aus liegt der Nordtunnel rechts vom Haupteingang. Vom Inneren des Bahnhofes aus gelangt man über den Hauptgang, an den Schließfächern vorbei, zum Nordtunnel.
Zugang zum Bahnhof barrierefrei von beiden Seiten möglich. Alle Gleise mit Aufzug zu erreichen. Außerdem gibt es bei den Fernverkehrsgleisen auch Rolltreppen. (2/2008)

Emden:
leider keine Gleisquerungen zwischen den verschiedenen Bahnsteigen mehr, Bahnsteige zu niedrig, sodass immer ein Kraftakt ist die Räder durch oft viel zu enge Türen in den Zug zu bekommen. Aufstieghilfen gibt es nicht. In den Aufzügen können nur 2 Räder mit Gepäck (schon sehr knapp) befördert werden. Wenn man dann in der Gruppe mit 20 Fahrrädern unterwegs ist, wird die Zeit zum Umsteigen schon arg knapp, d.h. man muss mindestens eine halbe Stunde einkalkulieren. Schieberinnen sind nicht vorhanden, ebenso wenig Tunnel (Horst Sturm, 7/2005 - mehr).

Essen: nach der Modernisierung Rolltreppen und schnelle, geräumige Fahrstühle

Gießen: Hohe Treppentürme, ein kleiner, langsamer Fahrstuhl, in den nur ein Fahrrad passt. Oft wartet ein Dutzend Reisende mit Köfferchen auf den Fahrstuhl. Eine Umsteigezeit von zehn Minuten kann sich hier, wie auch in Darmstadt, als viel zu kurz erweisen. Also bleibt dann nur, das Fahrrad samt Gepäck zu tragen bzw. letzteres abzuschnallen. (8/2009)

Gifhorn: mindestens in den Bahnhöfen Gifhorn und Göttingen sind die Bahnsteigaufzüge mit Zeichen 254 StVO für Radfahrer gesperrt. Rampen oder Schieberinnen gibt es dort nicht, so dass nur das Rauf- und Runterwuppen der Packesel auf den Treppen möglich ist - viel Spaß dabei! PS: Ist das jetzt eigentlich Trend bei der Bahn, die Bahnsteigaufzüge für Radfahrer zu sperren? Ich habe das in diesem Jahr zum ersten Mal gesehen. (Volker Holsten, 7.7.2005)

Göttingen: siehe auch Gifhorn; Gleis 8/9: Rampe; Gleis 6/7: Fahrstuhl für zwei Fahrräder (9/2009)

Halle/Saale: Fahrstühle für zwei Fahrräder (9/2009)

Hamburg: Umsteigen verläuft dank der Rolltreppen problemlos. (11/04)

Hamburg-Harburg (Umsteigetipps s.u.): In den Aufzug auf dem Bahnsteig zwischen den Gleisen 1 und 2 passt nur ein Fahrrad. Das aber nur, wenn das Vorderrad angewinkelt wird. Der Aufzug auf dem Bahnsteig 2 zwischen den Gleisen 3 und 4 ist normal. Auf dem Bahnsteig 3 zwischen den Gleisen 5 und 6 gibt es keinen Aufzug, geschweige denn Schieberinnen. Das Gepäcklaufband funktioniert selten. Bahnsteig 3 ist Umsteigebahnsteig für Züge von und nach Cuxhaven und ins Alte Land. (Walter Klingenhäger, Vorsitzender des ADFC-KV Lüneburg, 8.7.2005)

Nov. 2007: Veränderung in Harburg - Bahnsteig 3 zwischen den Gleisen 5 und 6 hat einen Aufzug, welcher sich allerdings vom Bahnsteig kommend erst hinter den Treppen versteckt. Dieser ist meineserachtens seit der Renovierung des Bahnhofes 1996 vorhanden, allerdings wie die anderen Aufzüge ein wenig kurz für Fahrräder. Einzig der S-Bahnsteig ist nur sehr schlecht mit dem Aufzug zu erreichen. Dieser Aufzug ist nämlich am Parkhaus der Park&Ride Anlage bei der Post (östlich vom Bahnhof). Um dort vom Fernbahnsteig aus mittels Aufzügen hinzukommen, muss 
tatsächlich der komplette Bahnhof umrundet werden. Näher, aber auch geeignet, sind dafür die Rolltreppen am Busbahnhof. Oder Rampen ,die unter dem Busbahnhof verlaufen. bis zur Gleisebene bleibt dann nur noch eine kurze Rolltreppe, die auch abwärts führt. (Jonas P. Proeger, Hamburg)
Umsteigetipps der Bahn als PDF: Fernbahn-S-Bahn und S-Bahn-Fernbahn (1/2008)


Hamm:
große, schnelle Fahrstühle (7/2005)

Hannover: Ist die Zeit beim Umsteigen knapp, kann man den ehemaligen Posttunnel am westlichen Bahnsteigende benutzen. Man muss allerdings wissen, zu welchem Gleis man fahren will. Die Gleisnummern sind im Tunnel ausgewiesen. Achtung: Vorsichtig fahren, da ab und zu Gabelstapler den Tunnel benutzen. Benutzung auf eigene Gefahr! (11/04)

Haste (Region Hannover): Rampen

Hattingen: S-Bahnhof City (Kopfbahnhof) ein Fahrstuhl

Heiligenstadt, Bad: Fahrstühle (Eichsfeld)

Kassel-Wilhelmshöhe: lange Rampen erleichtern das Umsteigen

Kiel: alles schön flach, auch die Zugänge in die Züge, wenn man denn schon mal sein Radl über eine Rolltreppe in das richtige Stockwerk bekommen hat. Was eine Gefährdung der Radlnation darstellt, ist die Pächterin des BahnServiceCenters. Kurze Geschichte dazu: Ich war allein, komplett aufgepackt und kann mein Radl ja so nicht allein lassen (der gesamte Hausstand befand sich da drauf). Dennoch durfte ich in den verdammt grossen Vorraum das Rad nicht in einer Ecke abstellen. Mit der Begründung, dass man ja auch nicht in den Karstadt sein Rad mitnehmen darf. Naja, auf meinen Einwand, dass ich genau dies vor 3 Tagen tat und mein Rad auch schon zwei Banken, 2 Bücherläden, 3 Lebensmittelläden ect. von innen gesehen hat, war dann der Kommentar nur noch, dass sie jetzt gleich die Polizei holt. Ein sehr amüsierter Kunde teilte mir dann mit, dass es einen bewachten Radlparkplatz direkt geradeaus vor dem Haupteingang gibt. - Nach dem Abstellen dort (für 20-50 ct) bin ich wieder in den Bahnshop, und nachdem ich alles dort erledigt hatte, habe ich die Pächterin nochmal auf mein Problem hin angesprochen. Sie meinte, dass das feuerpolizeilich nicht gehe. Ich habe dann eingewendet, dass ein Gepäckwagen doch auch zugelassen ist und der um einiges unflexibler ist und mehr Platz wegnimmt. Mein Vorschlag, mein Rad auf einen Gepäckwagen zu packen, wurde mir leider wieder mit der Androhung quittiert, dass gleich die grünen Männchen kommen... (Linda Rabe, 15.11.05)

Kitzingen: kein Übergang, kein Lift, kein Gepäckband, keine Rinne. NIX! Also: tragen... (Linda Rabe, 15.11.05)

Köln: Rolltreppen und Fahrstühle in Köln Hbf. und den nördlichen Nebentunnel. Im südlichen Haupttunnel Rolltreppen. In Köln Deutz kurze Treppen und Gepäckbänder im Westtunnel. Im Osttunnel (zur U-Bahn) - teils - Rolltreppen (teils defekt) und lange Treppen. S-Bahnsteig mit Aufzug für ein Rad. In Köln-Mülheim Schieberillen, Aufzug am S-Bahnsteig. (Stephan Behrendt, 20.11.05)

Könnern: Krankheit, die Lifte sind seit zwei Jahren ausser Betrieb, also abpacken, runter tragen und wieder alles rauftragen. (Linda Rabe, 15.11.05)

Leer: Für den Hbf Leer, auf dem wir oft gezwungen sind umzusteigen, kann ich sagen, es gibt keine Gleisquerungen zu den verschiedenen Bahnsteigen. Die Bahnsteige sind zu niedrig. Aufzüge sind nicht vorhanden. Die Unterführungen haben zwar Schieberinnen, die aber zu nah an der Wand sind und mit Gepäck nicht genutzt werden können. (Horst Sturm 7/2005)

Lehrte: Aufstiegshilfen zu nahe am Geländer; schon ohne Gepäck kaum zu benutzen. Rolltreppen an beiden Seiten des Bahnhofstunnels. Neue Fahrstühle sind superschnell, der alte (Neues Zentrum) ist zu klein für ein Fahrrad. Rolltreppe zur Stadt oft defekt. (11/04)

Leipzig: optimal, alle Bahnsteiger ebenerdig; ebenso in München

Lübeck: zur Zeit (9/2005) noch im Umbau; Bahnbeamten freundlich fragen, ob er den Lastenaufzug für Fahrräder in Bewegung setzt

Lüneburg: moderner Bahnhof mit Fahrstühlen bzw. Koffertransportbändern
Einsendung von Thomas B./15.11.05: Bahnsteigtunnel mit Fahrstühlen zu allen Bahnsteigen. Fahrstühle klein (2 Fahrräder ohne Packtaschen plus zwei schlanke Personen mit Mühe). Bahnsteig 1 ebenerdig zugänglich (normalerweise Züge nach Norden, Richtung Hamburg). Vom Bahnhofsvorplatz aus gesehen rechts (nördl.) des Bahnhofes überdachtes, bewachtes, kostenpflichtiges (0,70 EUR/24h) Fahrradparkhaus. Bahnhof Westseite (auf der anderen Seite des Bahnhofsvorplatzes): (nur) rechts des ehem. Bahnhofsgebäudes (Casino) ebenerdiger Zugang. Einer oder zwei Bahnsteige  ebenerdig erreichbar. Vom Bahnhofsvorplatz aus gesehen links (südl.) des Gebäudes Bhf Westseite kostenlose unbewachte, nicht überdachte Stellplätze. Umstrittenes Abstellverbot für Fahrräder auf dem Bahnhofsvorplatz. Trotzdem viele Räder überall geparkt. Gelegentliche Abschleppaktionen.

Ludwigsburg: Fahrstühle

Magdeburg: Tragen ist mal wieder angesagt... (Linda Rabe 15.11.05)

Minden: Rampen oder Fahrstühle

München Hauptbahnhof: Kopfbahnhof, alle Gleise auf einer Ebene. Berny Agthe am 15.11.05

München Ostbahnhof: Aufzüge am Ostende des Bahnsteigs, Kofferbänder oder Rolltreppen verfügbar München Pasing: weiß ich nicht mehr... In München sind überall (S- und U-Bahn) viele Rolltreppen (die alle mit "Fahrrad verboten" beschildert sind) oder moderne Aufzüge vorhanden. Die Abflussrinnen am Rand der Treppen sind als Schieberinnen nicht zu gebrauchen. Berny Agthe am 15.11.05
Linda Rabe (15.11.05):
gut ausgebaut mit Liften, leider ist nicht jeder Durchgang gut nutzbar, da durch die Ladenstrasse dort oft extrem viel Betrieb ist. Um den Bahnhof zu umfahren, gibt es eine Durchfahrt neben der Post, links vom Haupteingang, ein bisschen versteckt, aber sie ist vorhanden.

München-Pasing: Kein Lift, kein funktionierendes Gepäckband, extrem selten in Betrieb, aber sonst schöne Rampen im Durchgangsbereich. (Linda Rabe, 15.11.05)

Neubrücke Regionalbahnhof (Strecke Saarbrücken-Mainz) liegt direkt am Naheradweg. Hat einen Aufzug für 2 Räder und neue höhergelegte Bahnsteigkanten. Einsteigen in den "Pendolino" immer noch wenig komfortabel. (Helmut Lorenz 15.5.2007)

Neumünster: Fahrstuhl befindet sich am Bahnsteigende Richtung Citycenter. Schilder schlecht zu erkennen, da diese parallel zu den Bahnsteigkanten angebracht sind und nur erkannt werden, wenn man direkt davor steht. Schön, aber beinahe nutzlos. (11/04)

Nürnberg: Klasse gemacht, da es 3 Aufgänge und damit Entzerrung des Fussgängerstaus gibt, der an Treppen zu den Bahnsteigen entsteht. Dennoch hat leider nur ein Aufgang einen Aufzug, und zwar vom Haupteingang her gesehen der ganz rechts. Ansonsten sehr Rolli- und Radlbenutzer-freundlich. (Linda Rabe, 15.11.05)

Osnabrück: Meine Erfahrungen mit Osnabrück sind folgende: Der Bahnhof hat zwei Ebenen, so dass man u.U. erst Treppe rauf und dann wieder runter muss. Wenn man in Osnabrück ankommt, muss man in der Regel sein Fahrrad nebst Gepäck schleppen. Will man Osnabrück verlassen, meldet man sich rechtzeitig an der Information in der Bahnhofshalle. Wenn jemand zur Verfügung steht, wird man an der Radstation vorbei zu den Fahrstühlen und dann entweder auf die Gleise 1 ff. hinauf und bei Bedarf auch wieder hinunter auf Gleis 11 u. 12 transportieert. Aber das dauert, darum rechtzeitig da sein.
Peter C. schreibt am 15.1..05: In Osnabrück kommt man mit dem Rad auf die obere Ebene, indem man den Fahrstuhl im Treppenhaus des Parkhauses rechts neben dem Bahnhof benutzt. Dann kommt man auf dem oberen Bahnsteig auch direkt an der Bahnhofsmission vorbei. Die haben auch einen Schlüssel für die Lastenaufzüge, die dann wieder runter führen auf die Hauptbahnsteige der unteren Ebene. (Been there, done that) Wenn man ankommt in Osnabrück, kann wohl nur hoffen, dass Bahnpersonal am unteren Bahnsteig anwesend ist, mit einem Schlüssel für die Lastenaufzüge.

Pasewalk: schnelle Aufzüge

Rathenow: Gleis 1 und Gleis 2 am gleichen Bahnsteig; Zug nach Stendal klein, kein Fahrradabteil, am Sonntag (Mai 2010) sehr voll

Ueckermünde: Kopfbahnof; nur ein Bahnsteig, gut erreichbar

Uelzen: Das Umsteigen im "Hundertwasser-Bahnhof" in Uelzen (für viele eher ein "Jahrhunderthasser-Bahnhof") artet jedes Mal zum Chaos aus. Tipp: Vor dem Metronom-Zug (südlich) kann man (aber darf man natürlich nicht) die Gleise zwischen den Bahnsteigen 301 und 302 überqueren, ohne sich durch den engen, durch Hundertwasser-Wellen kaum begehbaren Tunnel zwängen zu müssen. (11/04)
Zuschrift zum selben Bahnhof - 2007 soll der Bahnhof umgebaut und mit einem besseren Wegweisesystem versehen worden sein, was ich bislang nicht selbst überprüfen konnte (Mai 2007)
Website des Hundertwasserbahnhofs

Weissenfels/Saale: Fahrstühle

Wolfsburg: nur Treppen und Kofferbänder zu den Bahnsteigen; in den vorhandenen Fahrstuhl zur Tiefebene passt mit Mühe nur ein Fahrrad

Wunstorf (Region Hannover): Rampen

Würzburg: Mangels irgendwelcher Aufstiegshilfen bei Gleis 2/3 (nur Treppen) habe ich den Posttunnel genutzt (auf der Seite, wo auch die Polizei residiert) 7/2010.
- Prinzipiell gut ausgerüstet mit Durchgang und Rampen und zusätzlich noch Gepäckförderbändern. Dennoch muss man Glück haben, einen
netten Menschen zu finden, der einen ohne Murren sofort durch den Durchgang begleitet. Laut "Rotkäppchen" muss man so was mindestens 3 h vorher ankündigen... Naja man lernt ja nie aus, bei allen anderen Malen konnte ich einfach so durch nach kurzer Absprache. (Linda Rabe, 15.11.05)

Zuffenhausen: ein Fahrstuhl für ein Fahrrad pro Bahnsteig; bei Defekt bleibt wie meistens nur Tragen über die Trepep

Ausserhalb Deutschlands:

Wien: mein absoluter Lieblingsbahnhof, wo wird man bitte sonst in schönstem Wienerisch von einem gschandenen Bahnbeamten gefragt, ob man nicht das Radl lieber fahren will, ist doch sicherer so. (Linda Rabe, 15.11.05)

Tipps des ADFC: Mit dem Rad in den Zug

Buchungen auch für Gruppen laufen gut bei Frau Hoffmann, 0175 / 18 27 8 77
DB Vertrieb GmbH Regionale Vertriebsleitung Nord, Museumstr. 39, 22765 Hamburg, Büro 040 / 39 18 86 05.
E-mail: R.Hoffmann.Bahn@gmx.de Frau Hoffmann macht Beratung, Planung und Buchung aus einer Hand.

 

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