Erfahrungen
Akku
schon
oft leer gefahren
Ich habe Ihren Reisebericht mit dem Flyer E-Bike von
Hannover nach Hattingen mit sehr viel Interesse gelesen. Würden Sie mir bitte
mitteilen, mit welchem Akku (10 Amp. oder 15 Amp.?) sie diese Tour gefahren
sind?
Ich persönliche fahre ein Kalckhoff Agattu C Pedelec mit 10-Amp.-Akku (bisher
innerhalb eines halben Jahres 2600 km) und habe bei meinen Touren mit ca.
50-60 km Länge in den Bergen immer den Akku leer gefahren. Wobei ich noch nicht
einmal schweres Gepäck für eine längere Tour dabei hatte.
Ich wohne hier im Raum Hattingen/Sprockhövel. Was mache ich falsch und wie
haben sie solche Distanzen mit dem Akku geschafft?
Den Sauerlandradring habe ich im Sommer mit dem Pedelec von Winterberg aus, über
Schmallenberg, Eslohe nach Finnentrop bereist. Ohne mein tatkräftiges
Mittrampeln bei abgeschaltetem!!! Motor hätte der Akku niemals gereicht! Wer
schon einmal ein Pedelec ohne Motorunterstützung gefahren hat, wird sehr gut
wissen, was das für eine elende Schinderei am Berg ist. Vielleicht können sie
mir verraten, warum sie keinerlei Probleme hatten? War es nur der stärkere
Akku? Mit freundlichem Radlergruß aus Sprockhövel bei Hattingen, Peter Schulz
Hallo, Herr Schulz,
ich habe auch nur einen 10-Ampère-Akku. Vormittags, wenn ich noch gut bei Kraft
bin, schone ich ihn weitest möglich. Mit dem ersten Segment fahre ich meistens
45 km, mit dem zweiten bis km-Stand 75 km. Bergauf schalte ich in niedrige Gänge
und entlaste so den Akku ebenfalls.
Man kann natürlich überall im fünften Gang hochfahren (ich habe eine
8-Gang-Schaltung), aber das kostet sehr viel Energie.
So habe ich nachmittags, wenn ich müder werde, noch
einige elektrische Reserven.
Auf der Strecke von Springe (bei Hannover) nach
Stuttgart war der Akku nur einmal leer - etwa 15 km vor Bad Wimpfen. Meine
Vermieterin in Höchst im Odenwald hatte mir nämlich erzählt, dass es hinter
Erbach kaum noch Steigungen gebe, so dass ich munter den Motor zugeschaltet
habe. Leider stimmte das nicht - es gab bis Hirschhorn noch jede Menge teils
heftige Steigungen.
Die Akkutechnik schreitet ja nun munter voran. Ich
hoffe, dass die nächste Akkugeneration noch länger durchhält und preisgünstiger
wird.
Im Hochsauerland kann man den Akku natürlich schon auf 40 km locker leerfahren.
Ich habe jetzt über 4000 km mit dem Flyer zurück gelegt, bislang ohne jegliche Beanstandungen.